Verhaltens­kodex für Spieler

Wer das Trikot des SV Concordia Schenkenberg trägt, vertritt seine Mannschaft und den ganzen Verein. Dieser Verhaltenskodex für Spieler fasst zusammen, was wir voneinander erwarten: auf dem Platz, in der Kabine und außerhalb.

Er gilt für alle Spielerinnen und Spieler von der G-Jugend bis zu den Herren. Bei den Jüngsten helfen Eltern und Trainer dabei, die Regeln zu verstehen und einzuhalten.

Die Regeln sind bewusst in der Ich-Form geschrieben. Jeder Spieler soll sie als sein eigenes Versprechen an die Mannschaft lesen.

Alle Verhaltenskodizes im Überblick

C-Jugend des SV Concordia Schenkenberg im Mannschaftskreis

Gilt für

G-Jugend bis Herren

Grundsatz

Die Mannschaft zuerst

Zu- und Absagen

CoTrainer-App

Ansprechpartner

Trainer und Nachwuchsleitung

Drei Grundsätze für jede Mannschaft

Diese drei Gedanken gelten in jeder Altersklasse, im Training wie im Spiel.

Die Mannschaft zuerst

Wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Niemand ist wichtiger als die Mannschaft, und niemand wird allein für eine Niederlage verantwortlich gemacht.

Mut zu Fehlern

Wer etwas ausprobiert, entwickelt sich weiter. Für einen Fehlversuch wird bei uns niemand ausgelacht, weder vom Trainer noch von den Mitspielern.

Respekt für alle

Mitspieler, Gegner, Schiedsrichter, Trainer und Zuschauer behandeln wir so, wie wir selbst behandelt werden möchten.

Zehn Versprechen an meine Mannschaft

Diese Versprechen gelten im Training, am Spieltag und überall dort, wo ich als Spieler des SV Concordia Schenkenberg auftrete.

Ich bin pünktlich und zuverlässig

Ich erscheine rechtzeitig zu Training, Treffpunkt und Spiel. Kann ich nicht kommen, sage ich so früh wie möglich über die CoTrainer-App oder beim Trainer ab.

Ich gebe im Training alles

Im Training bin ich konzentriert bei der Sache, höre zu, wenn der Trainer spricht, und störe die Einheit nicht.

Ich bin ein Mannschaftsspieler

Über die Tore der anderen freue ich mich. Neuen Mitspielern helfe ich beim Ankommen, und für eine Niederlage mache ich niemanden verantwortlich.

Ich traue mir etwas zu

Ich suche das Dribbling und spielerische Lösungen, auch wenn es nicht immer gelingt. Über die Fehler meiner Mitspieler lache ich nicht.

Ich spiele fair

Ich halte mich an die Regeln, foule nicht absichtlich und helfe einem Gegenspieler wieder auf. Vor und nach dem Spiel gebe ich Gegner und Schiedsrichter die Hand.

Ich respektiere den Schiedsrichter

Seine Entscheidungen nehme ich an, ohne zu meckern und ohne abfällige Gesten.

Ich respektiere die Entscheidungen des Trainers

Das gilt für Aufstellung, Position und Auswechslungen. Stört mich etwas, spreche ich in Ruhe mit ihm darüber.

Ich achte auf meine Worte

Beleidigungen, Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt haben bei uns keinen Platz. Das gilt auch in Chats und in sozialen Netzwerken.

Ich gehe sorgsam mit Material und Anlage um

Bälle, Trikots, Kabine, Platz und Turnhalle behandle ich pfleglich. Ich helfe beim Auf- und Abbau und hinterlasse die Kabine sauber, auch bei Auswärtsspielen.

Im Nachwuchs rauche ich nicht und trinke keinen Alkohol

Als Spieler unter 18 Jahren rauche ich nicht, trinke keinen Alkohol und nehme keine anderen Drogen, erst recht nicht auf dem Sportgelände und rund um Training und Spiel. Zum Training komme ich ausgeschlafen und mit vollständiger Ausrüstung samt Schienbeinschonern und Trinkflasche.

Fragen und Sorgen

Erster Ansprechpartner ist der eigene Trainer. Wer lieber mit jemand anderem sprechen möchte, erreicht Nachwuchsleiter David Lange direkt.

Was Spieler von Trainern und Verein erwarten dürfen

Ein Kodex gilt in beide Richtungen. Diese Zusagen geben Trainer und Verein jedem Spieler.

  • Altersgerechtes Training: Viel Spielzeit, viele Ballaktionen und möglichst keine Wartezeiten.
  • Positive Ansprache: Fehler werden nicht lautstark kommentiert. Der Trainer zeigt stattdessen Alternativen auf.
  • Eigene Entscheidungen: Niemand wird von der Seitenlinie ferngesteuert.
  • Ruhige Konfliktlösung: Bei Streit hören die Trainer beide Seiten an und besprechen die Sache sachlich.
  • Neue Impulse: Spätestens alle zwei Jahre lernen die Spieler neue Trainer und andere Methoden kennen.
  • Das Kind zuerst: Das Wohlbefinden der Spieler steht über jedem Ergebnis.

Wenn es Probleme gibt

Wer sich ungerecht behandelt fühlt, Streit in der Mannschaft erlebt oder etwas beobachtet, das nicht in Ordnung ist, spricht zuerst mit seinem Trainer. Hilft das nicht weiter oder geht es um den Trainer selbst, ist die Nachwuchsleitung da. Niemand muss ein Problem mit sich allein ausmachen.

Wer von einem anderen Verein zu einem Probetraining eingeladen wird, sagt seinem Trainer vorher Bescheid. Wir sprechen offen darüber und suchen gemeinsam den Weg, der passt.

Ein Kodex für alle Beteiligten

Dieselben Werte gelten für Eltern und Trainer. Die weiteren Leitlinien des Vereins:

Verhaltenskodex für Eltern

Verhaltenskodex für Trainer

Ausbildungsphilosophie

Bei uns groß geworden, bei uns geblieben

Unser Ziel ist der Weg durch alle Altersklassen bis in die eigenen Herrenmannschaften. Wer sich an diese Versprechen hält, bringt seine Mannschaft auf diesem Weg voran.