C-Jugend sammelt wichtige Erkenntnisse bei der Vorbereitung auf die HKM

C-Jugend sammelt wichtige Erkenntnisse bei der Vorbereitung auf die HKM

Am vergangenen Wochenende bereitete sich unsere C-Jugend beim Hallenturnier in Riesa auf die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft in Oschatz vor. Gespielt wurde in zwei Gruppen bei jeweils zehn Minuten Spielzeit, ehe am Ende der Turniersieger ausgespielt wurde. Für unsere Mannschaft ging es dabei vor allem darum, noch einmal wichtige Erfahrungen zu sammeln und eine letzte Standortbestimmung vor der Hallenkreismeisterschaft zu bekommen. In dieser Hinsicht lieferte das Turnier viele klare Erkenntnisse – sowohl positive als auch kritische.

Auftakt mit Siegen – aber ohne die gewünschte Spielqualität

Im ersten Spiel trafen wir auf den SV Stauchitz. Zwar hatten wir deutlich mehr vom Spiel, was jedoch weniger an unserer spielerischen Stärke lag, sondern vielmehr an der körperlichen Überlegenheit. Zu viele Einzelaktionen, zu viel Stillstand ohne Ball und eine fehlende Kommunikation auf dem Feld prägten die Partie. Hinzu kam eine auffällige Unkonzentriertheit vor dem gegnerischen Tor, die auch mit Spielglück nicht mehr zu erklären war. Am Ende standen zwar drei Punkte und ein klarer Sieg, doch allen war bewusst, dass diese Leistung für den weiteren Turnierverlauf nicht ausreichen würde. Genau das wurde den Jungs auch offen und ehrlich vermittelt.

Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Spiel gegen den SSC Weißenfels. Mit dem Unterschied, dass wir uns diesmal zunächst kaum Torchancen erspielen konnten. Die Weißenfelser verteidigten engagiert und ihr Torhüter agierte sehr stark. Erst nach dessen verletzungsbedingter Auswechslung konnten wir die Tore erzielen, die letztlich zum Sieg reichten. Doch auch nach diesem Spiel überwog nicht die Freude über das Ergebnis, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass unser Auftritt noch nicht das war, was wir uns vorgenommen hatten.

Leistungssteigerung gegen Hohenleipisch – Teamgeist wird sichtbar

Im dritten Spiel gegen den VfB Hohenleipisch merkten die Jungs zum ersten Mal, dass es deutlich mehr braucht als das, was wir zuvor gezeigt hatten. Folgerichtig lagen wir auch völlig verdient mit 0:2 zurück. Doch dieser Rückstand schien einen Schalter umzulegen. Plötzlich entwickelte sich eine Dynamik auf dem Feld, die man an diesem Tag zuvor noch nicht gesehen hatte. Mit Ball wurden wir mutiger, ohne Ball deutlich laufbereiter und insgesamt präsenter im gemeinsamen Auftreten. Der Ausgleich in der letzten Minute war nicht unverdient und sicherte uns zugleich die Tabellenführung in unserer Gruppe. Dieses Spiel zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, wenn alle bereit sind, füreinander zu arbeiten.

Halbfinale und Spiel um Platz drei – Konzentration entscheidet

Im Halbfinale trafen wir auf den FV Gröditz, eine sehr spielstarke Mannschaft, die zudem mit viel Kampf dagegenhielt. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Gröditz zunächst die besseren Chancen hatte und diese auch sehenswert nutzte. Mit zunehmender Spielzeit erspielten aber auch wir uns zahlreiche Möglichkeiten. Dass wir bereits im Spiel zuvor einen Rückstand aufgeholt hatten, war dabei deutlich zu spüren. Leider wurde uns erneut unsere fehlende Konsequenz im Abschluss zum Verhängnis. Mehrfach hätten wir nur querlegen müssen, scheiterten jedoch am Torhüter. Trotz des Anschlusstreffers blieb es beim verdienten Sieg für Gröditz, auch wenn unsere Jungs in diesem Spiel zu überzeugen wussten.

Im Spiel um Platz drei kam es erneut zum Duell mit dem VfB Hohenleipisch. Wie schon in der Gruppenphase begann der VfB etwas stärker, doch wir steigerten uns und erspielten uns zahlreiche klare Torchancen. Diese blieben jedoch ungenutzt. Hier nur von fehlendem Glück zu sprechen, wäre zu einfach. Vielmehr wurde deutlich, dass uns in diesen Situationen die nötige Konzentration vor dem Tor fehlte. Wenn man mehrere Chancen komplett frei stehend ohne Druck nicht nutzt, ist das weniger eine Frage des Könnens, sondern klar eine Frage der Konzentration im Abschluss. Am Ende ging das Spiel verloren, eine Niederlage, die so nicht hätte passieren dürfen.

Unterm Strich hätte diese Generalprobe für die Hallenkreismeisterschaft besser ausfallen können. Gleichzeitig hat sie aber auch ihr Gutes. Jeder weiß nun, worauf es in der kommenden Woche ankommt und wo der Hebel anzusetzen ist. Entscheidend wird sein, dass wir auf dem Platz wieder mehr miteinander agieren und den Fokus vor dem Tor konsequent hochhalten.

Für unsere C1 spielte:
Pepe, Anton G., Selim, Fabian, Lucas L., Eric, Luca C.

Link zu allen Informationen rund um die Hallensanierung des SV Concordia Schenkenberg.