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A-Jugend- Spielberichte

in der Liste sind die annulierten Spiele geg. Bad Düben mit berücksichtigt

Tabellenposition: 1 Punkte: 52 Tore: 122-12

die Torschützen
1. Fritz Schönbrodt 33 Tore
2. Charlie Reichel 21 Tore
3. Franz Posdzich 13 Tore

Hannes Pruchnik 13 Tore
5. Eric Littmann 7 Tore

Sacha Hempel 7 Tore
7. Niklas Pitschner 6 Tore
8. Eddi Essig 4 Tore
9. Nick Schreiber 3 Tore

Max Müller 3 Tore
11. Ferdinand Werner 2 Tore

Max Meske 2 Tore
13. Moritz Harm 1 Tor

Yannick Schönberg 1 Tor

20.Spieltag: Conc.Schenkenberg - ESV Delitzsch 5:2 (2:1)

Aufstellung:
Brückl,B.; Pitschner ; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Werner, Littmann(Meske);Reichel; Schönbrodt ; Hempel (Müller)

Torfolge:
1:0 5.min Schönbrodt; 1:1 6.min; 2:1 12.min Hempel; 3:1 50.min Schönbrodt; 4:1 53.min Reichel; 5:1 59. min Reichel; 5:2 78. min

Bericht:
Das letzte Spiel des Jahrgangs 2000/01 stand nun am 01.Juni 2018 im Terminplan, womit eine Erfolgsgeschichte seit 2009 enden sollte. Und wie es der Zufall wollte, war der ESV Delitzsch wie schon in der ersten Begegnung im September 2009 Gast in Schenkenberg. Damals verließen die Concorden nach einer 1:0 Führung den Platz mit 3:7. Gleiches sollte sich selbstverständlich nicht wiederholen, war man doch Saisonübergreifend seit über einem Jahr ungeschlagen, dazu sollte das letztes gemeinsame Spiel mit positiven Eindrücken in Erinnerung bleiben. Doch die Eisenbahner werden ein Derby nicht kampflos abschenken, und versuchen den Schenkenbergern die einzige Saisonniederlage zu bescheren. Personell sah es bei den Concorden, ausgerechnet in dieser Partie, nicht rosig aus. Yannick Schönberg, Yosh Brückl und Standby-Spieler Nick Schreiber fehlten verletzungsbedingt. Dazu ging Charlie Reichel angeschlagen ins Match, sodaß nur 2 Reservespieler auf der Bank platz nahmen. Die erste Elf zeigte sich auf dem Rasen zu Beginn doch sichtlich nervös. Mann erkannte zwar die Spielrichtung, doch kleine Fehler in der Bewegung und im Abspiel machte es den Gästen leicht zu verteidigen. Körperlich gingen die Eisenbahner entschlossen aber fair zur Sache, was sie in der Zweikampfstatistik führen ließ. Somit blieb das Spiel der Concorden sehr viel Stückwerk, aber dennoch gefährlich. So hatte man bereits in den ersten Minuten den Torschrei auf den Lippen, doch Fritz Schönbrodt vergab die Möglichkeit nachdem er allein auf das Gästetor zulief. Besser, oder glücklicher, machte er es in der 5. Minute als er von der linken Eckfahne aus mit dem schwächeren linken Fuß flankte. In der Luft wurde aus dem Flankenball ein Torschuß, sodaß der Ball unhaltbar im hinteren Torwinkel einschlug, 1:0. Aber die Delitzscher zeigten sich unbeeindruckt und blieben ihrer Marschroute treu. Somit konnten sie bereits eine Minute später das Ergebnis neutralisieren. Stellungsfehler und Unentschlossenheit der Concorden begünstigten diesen Ausgleichstreffer. Danach versuchten die Schenkenberger wieder in Führung zu gehen. Aber die Delitzscher brachen immer wieder den Spielrhythmus womit schnelle Stafetten selten zu beobachten waren. Wenn diese aber gespielt wurden, lag immer ein Treffer in der Luft. So wie nach 12 Spielminuten als ein zielstrebiger Angriff bei Sascha Hempel landete, der den Ball völlig freistehend nur noch über die Linie befördern mußte. Damit stand es nicht unverdient 2:1, da die Concorden das spielerische bessere Team waren. Die Taktik der Eisenbahner war aber auch nicht zu verachten, doch fehlte es ihnen an nötiger Durchschlagskraft um das Tor von Benny Brückl zu gefährden. So war der Ball überwiegend im Mittelfeld des Platzes zu finden. Dementsprechend lautete das Zwischenergebnis zur Halbzeitpause 2:1. In dieser appellierten die Schenkenberger Trainer an mehr Entschlossenheit, Mut und Spaß. Dies schien dann auch angekommen zu sein, denn nach dem Seitenwechsel hatten die Concorden ihre beste Phase. Mit Tempo und direktem Spiel setzte man die Gäste unter Druck, die diesen nun nicht mehr Stand halten konnten. Gerade wieder 5 Minuten auf dem Platz baute Fritz Schönbrodt den knappen Vorsprung auf 3:1 aus. Einen klugen Pass aus dem Mittelfeld erlief er, enteilte seinem Bewacher, umspielte den Keeper und schob letztendlich ins Ziel ein. Jetzt drückten die Concorden mächtig aufs Gaspedal. Nur 3 Minuten später feuerte Hannes Pruchnik einen Schuß aus 18m ab, den der Schlußmann der Delitzscher nur in die Mitte abfausten konnte, was der hellwache Charlie Reichel im Nachsetzten ausnutzen konnte. 4:1, die Vorentscheidung. Jetzt waren die Delitzscher ein wenig überfordert, was die Schenkenberger nicht hinderte weiter zu agieren. Der Lohn dafür war dann sogar das 5:1. Erneut durch Charlie Reichel, der diesmal selbst aus der Ferne abzog und damit Erfolg hatte. Eine Stunde war zu diesem Zeitpunkt gespielt und im Ergebnis, ob des ersten Durchganges, sicherlich etwas zu deutlich. Die Delitzscher nun sichtlich getroffen traten nun nicht mehr so geschlossen auf wie zu Beginn. Im Bewusstsein der sicheren Führung zügelten die Schenkenberger das Tempo. Zudem nahmen die Trainer angeschlagene Spieler vom Feld, was den Spielfluß erkennbar prägte. Das Geschehen pendelte sich so wieder im Mittelfeld ein. Mit dem immer näher rückenden Spielende fanden die Gäste ihre beste Zeit. Sie zeigten Moral um das Ergebnis noch zu verbessern. Diese Möglichkeit bot sich eine Viertelstunde vor dem Ende per Elfmeter. Vorangegangen war eine Nachlässigkeit im Strafraum, wo man im letzten Rettungsmoment nur noch den Fuß des Delitzscher Angreifers traf. Den fälligen Strafstoß vereitelte jedoch Torhüter Benny Brückl, sodaß es beim alten Vorsprung blieb. Aber nur wenige Minuten später belohnten sich die Delitzscher Kicker dann doch noch. Ein schnell ausgeführter Einwurf fand im Zentrum des Sechzehnmeterraumes ein Gästespieler, der sich das 5:2 nicht entgehen ließ. Damit war der Schlußpunkt gesetzt und das finale Spiel vorüber.
Die Saison beschlossen die Schenkenberger A-Jugendlichen mit 17 Siegen und einem Unentschieden bei 122 Treffern und 12 Gegentoren. Achtbarer kann man eine Meisterschaft wohl nicht gewinnen. Der Staffelleiter Falk Zschäpitz ehrte nach der letzten Partie die Mannschaft mit der Meisterschale. Zudem wurde Fritz Schönbrodt mit dem Torjägertitel der Liga ausgezeichnet, er erzielte insgesamt 33 Tore. Nebenbei gewann die Mannschaft noch die Wertung im Fairplaywettbewerb, da sie lediglich 8 gelbe Karten zu verzeichnen hatte. Im Anschluß an diese Partie feierten die Schenkenberger ihr letztes Spiel, ihre zurückliegenden Erfolge, sowie die aktuellen Titel. Den Vizemeister im Futsal, den Kreispokalsieg und die Nordsachsenmeisterschaft.
(M.P.)


9.Spieltag (Nachholspiel):SpG. Laußig/Pressel - Conc.Schenkenberg 0:4 (0:3)

Bericht:
Dieses Spiel verdient keinen Bericht.
(M.P.)


19.Spieltag:SpG. Laußig/Pressel - Conc.Schenkenberg 0:6 (0:4)

Aufstellung:
Pitschner; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Brückl,Y. (Meske); Werner, (Müller); Pruchnik; Littmann; Schönbrodt ; Hempel

Torfolge:
0:1 132.min Hempel; 0:2 28.min Pruchnik; 0:3 34.min Schönberg; 0:4 41.min Schönbrodt; 0:5 55.min Pruchnik; 0:6 80. min Hempel

Bericht:
Als amtierender Nordsachsenmeister und Pokalsieger traten die Schenkenberger A-Jugendlichen die Fahrt nach Laußig zum Auswärtsspiel an. Charlie Reichel zog sich im Spiel der 2. Männermannschaft des Vereins eine Verletzung zu und fehlte daher. Zudem stand Stammkeeper Benny Brückl für diese Partie nicht zu Verfügung. Für die Mission Ungeschlagen bleiben sollte diese Tatsache nicht hinderlich sein. Verfügt das Team doch über genügend Qualität das Spiel für sich zu entscheiden. Die Anfangsphase wirkte etwas zerfahren und erinnerte an Sommerfußball. So wurde nur das Nötigste gemacht, was die Spielzüge nicht zu Ende brachte. Die Gastgeber störten immer wieder den Spielaufbau, sodass die erste Chance bis zur 5 Minute auf sich warten ließ. Kapitän Hannes Pruchnik in diesem Spiel auf der Zehner Position, schickte Goalgetter Fritz Schönbrodt auf Reise dessen Heber aber über das Gehäuse flog. Danach dauerte es wieder 5 Minuten bis zur nächsten Möglichkeit. Hier scheiterte Sascha Hempel aus kurzer Distanz am Laußiger Keeper, der den Ball aus dem Winkel kratzte. Nach Sprichwort, Alle gute Dinge sind 3, folgte mit der dritten Chance die Führung. Erneut bewies Hannes Pruchnik ein gutes Auge indem er Fritz Schönbrodt in Szene setzte, dieser zunächst am Torwart scheiterte. Doch die zweite Sturmspitze Sascha Hempel schaltete schnell und nutzte den Nachschuß, 13 Minuten waren da gespielt. Die Laußiger spielten zunächst ganz ansehnlich mit ohne selbst zu Chancen zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Concorden aber immer drückender. Nach 22 Minuten hatten die Laußiger etwas Glück, als zwei aufeinander folgende Eckbälle gefährliche aber ohne Erfolg blieben. Aber das verdiente 2:0 fiel alsbald nach 28 Minuten. Diesmal fasste sich Hannes Pruchnik selbst ein Herz und beförderte die Kugel aus 18m links unten in den Kasten. Kurz darauf hatten die Gastgeber ihren ersten Torschuß, doch Ersatzkeeper Niklas Pitschner hatte wenig Mühe den Anschlußtreffer zu verhindern. Mit seinem ersten Saisontreffer trug sich Yannick Schönberg in die Torschützenliste ein, und wie. Einen schlecht abgewehrten Ball nahm er mit dem etwas schwächeren linken Fuß aus 20m direkt und hämmerte ihn in den rechten Torwinkel. 3:0 für die Concorden nach 34 Minuten. Noch vor der Halbzeitpause verbesserte Fritz Schönbrodt gar auf 4:0. Ähnlich dem ersten Treffer, leistete Hannes Pruchnik die Vorarbeit, welche der Torschütze im Eins gegen Eins mit dem Torwart vereitelte. Danach war Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich nahezu das gleiche Bild wie zu Spielbeginn, als Vieles Stückwerk blieb. Aber auch hier bestimmten die Schenkenberger das Geschehen. Die erste Chance im zweiten Durchgang wurde in der 49.Minute notiert, als nach einem Eckball die Laußiger Abwehr gleich zweimal den Ball von der Linie retteten. Ohne Rettungschance blieben sie allerdings nach 55 Minuten als Hannes Pruchnik zum zweiten Mal zustach und von der Strafraumgrenze aus einnetzte. Mit gemäßigtem Tempo waren die Schenkenberger stets Herr der Lage, wobei die Offensive der Gastgeber mittels Konterangriffe auf einen Ehrentreffer hofften. Mitte der zweiten Halbzeit waren sie dem auch schon sehr nah, doch kurz vor dem Abschluß verließen dem Laußiger Angreifer die Kräfte. Somit behielten die Concorden hinten die weiße Weste womit es bei zehn Gegentoren in 15 Saisonspielen bleib. Nach Spielerwechseln im Sturm fehlte in der vordersten Front nun die Durchschlagskraft. Die einstigen Stürmer Schönbrodt und Hempel agierten nun im Mittelfeld, was sie nicht am Beschaffen des letzten Treffer des Tages hinderte. Fritz Schönbrodt diesmal als Flankengeber bediente Sascha Hempel am langen Pfosten, der den Ball per Direktabnahme in die Maschen drosch. Damit stand nach 80 Minuten bereits das Endergebnis zu Buche. Kurze Aufregung gab es noch vor dem Abpfiff als der Schiedsrichter einen Ellenbogenschlag übersah und das Spiel auch nicht unterbrach nachdem sich Hannes Pruchnik nicht vom Boden erhob. Ansonsten war es eine ruhige und faire Partie.
(M.P.)


18.Spieltag: Conc.Schenkenberg - SV Merkwitz 2:0 Wertung(Nichtantritt Merkwitz)

Bericht:
Vier Tage nach dem Pokalfinale sollten die Concorden erneut den SV Merkwitz empfangen, diesmal zum Punktspiel. Jedoch bekam der Gegner von den 17 Spielern des Pokalkaders keine spielfähige Mannschaft für ein verkürztes Großfeld zusammen, sodaß die Begegnung vom Sportgericht für Schenkenberg gewertet wurde. Vor dieser Partie waren die Concorden gefühlt bereits Meister der Nordsachsenliga. Müßten die Schenkenberger doch ihre gesamten verbleibenden 4 Spiele verlieren und einen 64 Tore Vorsprung auf den Tabellenzweiten ESV Delitzsch einbüßen, die ihre restlichen zwei Spiele dazu gewinnen müßten. Ein Szenario was eher als unwahrscheinlich galt. Doch rein rechnerisch war dies ja möglich, sodass jeder zusätzliche Zähler die amtliche Nordsachsenmeisterschaft bedeutete. Das es letztendlich am grünen Tisch entschieden wurde war sehr ärgerlich, passt aber zu dieser A-Jugendsaison, die von zahlreichen Spielverlegungen und sogar von einem Mannschaftsrückzug geprägt war. Jedoch macht es das für die Schenkenberger weniger unverdient. Denn 105 Tore in 14 Spielen zu erzielen und mit lediglich einem Unentschieden Ungeschlagen zu bleiben, war nicht geschenkt. In den verbleibenden Spielen ist es das Ziel diese Spielzeit ohne Niederlage und möglichst sportlich zu beenden.
(M.P.)


Pokalendspiel: Conc.Schenkenberg - SV Merkwitz 3:1 (2:1)

Aufstellung:
Brückl; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Werner, Pitschner (Schreiber); Reichel; Schönbrodt(Meske); Littmann (Hempel)

Torfolge:
0:1 20.min; 1:1 22.min Schönbrodt; 2:1 33.min Schönbrodt; 3:1 90.min Hempel

Bericht:
Am Mittwochabend vor dem Himmelfahrtstag fand schon traditionell das Pokalendspiel der A-Jugend im Torgauer Hafenstadion statt. Die Partie bildete das Vorspiel des Herrenfinales um den TZ Bärenpokal. Im Vorhinein wurden die Schenkenberger gegen das Team des SV Merkwitz als Heimmannschaft gelost. Der Widersacher aus Merkwitz blieb im bisherigen Saisonverlauf wegen personeller Probleme hinter den Erwartungen, womit die Concorden als Tabellenführer unbestritten als Favorit gehandelt wurden. Aber die Gäste fuhren an diesem besonderen Tag mit einem 17 Mann starken Kader natürlich alles auf, was sie zur Verfügung hatten. Die Personalabteilung der Schenkenberger vermeldete ebenso Vollständigkeit. Auf gütige Unterstützung von außen konnten beide Mannschaften bauen, da zahlreiche Anhänger den Weg bis nach Torgau fanden. Die Anspannung der Kicker war vor Spielbeginn spürbar, sodass der Anpfiff nicht zeitig genug ertönen konnte. Pünktlich 18:00 Uhr war es dann soweit als der Unparteiische das Finale eröffnete. Beide Mannschaften benötigten keine Abtastphase. Mit enormem Tempo nahm die Partie Fahrt auf. Die Concorden suchten spielerisch schnell die Spitze, dass bereits nach 120 Sekunden der Torschrei auf den Lippen lag. Aber der Keeper der Merkwitzer war im kurzen Eck zur Stelle und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. Dies gab den Concorden natürlich Selbstvertrauen. Immer wieder wurde die Merkwitzer Defensive beschäftigt, die sich einsatzfreudig zeigten und damit den Schenkenberger Angreifern das Leben schwer machten. Bei Ballbesitz schalteten sie schnell um, um sofort ihre agilen Stürmer einzusetzen. Dabei hatten es einige Konterangriffe, als die Schenkenberger aufgerückt waren, in sich. Aber eine zu erwähnende Torchance sprang dabei noch nicht heraus. Vielmehr waren die Concorden dem Führungstreffer näher, doch die Möglichkeiten dazu wurden ausgelassen. Anders die Merkwitzer, die ihre erste Chance, nach einem Abstimmungsfehler der Schenkenberger Hintermannschaft, eiskalt nutzten. 20 Minuten waren da gespielt. Doch der Jubel der Merkwitzer Anhänger war kaum verstummt, da egalisierten die Schenkenberger das Ergebnis. Mit etwas Glück und unter gütiger Mithilfe der Merkwitzer Abwehr fand ein Eckball von Fritz Schönbrodt den Weg direkt in die Maschen. Der Freude der Concorden tat der Umstand des Tores jedoch keinen Abbruch. In Folge des Ausgleiches traten die Schenkenberger nochmals aufs Gaspedal, die Merkwitzer hielten aufopferungsvoll dagegen und waren wegen ihrer unberechenbarer Angreifer stets gefährlich, sodaß die Zuschauer ein rassiges und ansehnliches Spiel sahen. Den besseren Zug zum Tor hatten die Concorden, was sich dann in der 33. Spielminute auch im Ergebnis wiederspiegelte. Torjäger Fritz Schönbrodt schaltete im Strafraum am schnellsten und beförderte das Spielgerät zwischen die Torpfosten. 2:1 für die Concorden, die nun die Vorentscheidung suchten. Angriff auf Angriff lief auf das Merkwitzer Gehäuse, welches jedoch an diesem Abend gut bewacht wurde. Der Torwart der Merkwitzer machte eine nahezu fehlerlose Partie und hielt so seine Mannschaft im Spiel. Denn selbst Top-Chancen konnten die Concorden nicht zu nutzen, dass es zur Halbzeit bei dem knappen Vorsprung blieb. In der Halbzeit gab es einige Blessuren zu versorgen, doch kein Spieler gab vorzeitig auf, sodass man personell unverändert den zweiten Durchgang begann. Zunächst auch unverändert der Vorwärtsdrang der Concorden, aber erneut fanden die Schenkenberger ihren Meister im Merkwitzer Tor. Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich einfache Fehler ins Schenkenberger Spiel, womit die Partie zerfahren wirkte. Stieg nun mit dem immer näher rückenden Spielende die Nervosität, oder mußte dem hohen Tempo Tribut gezollt werden? Denn auch die Merkwitzer vermochten es nicht, das Heft in die Hand zunehmen. So blieben die Concorden optisch das aktivere Team mit mehr Zug zum Tor. Aber die Entscheidung konnten die Schenkenberger nicht herbeiführen. So blieb es bis in die letzten Minuten spannend, weil nun die Merkwitzer alles nach vorn warfen und nichts unversucht ließen. Aber die Concorden hielten den Ball vom eigenen Kasten fern, und konnten sogar in der Nachspielzeit einen Konter zum erlösenden Treffer fahren. Der eingewechselte Sascha Hempel wurde auf die Reise geschickt, und vollendet im Stile eines Stürmers im Eins gegen Eins mit dem scheinbar unüberwindbaren Merkwitzer Schlußmann. Was folgte war grenzenloser Jubel der Schenkenberger und dessen Anhanges im gut gefüllten Hafenstadion. Den verdienten Pokal nahmen die Schenkenberger A-Jugendlichen vom Präsidenten des NFV Wolfgang Patitz sowie dem Staffelleiter Falk Zschäpitz entgegen.
(M.P.)


12.Spieltag (Nachholspiel) : SpG. Zschernitz/Lissa - Conc.Schenkenberg 0:11 (0:7)

Aufstellung:
Hempel; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich;; Littmann(Brückl;Y.); Reichel; Schönbrodt; Meske(Müller)

Torfolge:
0:1 5.min Posdzich; 0:2 6.min Littmann; 0:3 13.min Meske; 0:4 19.min Littmann; 0:5 22.Littmann; 0:6 25.min Schönbrodt; 0:7 28.min Schönbrodt; 0:8 55.min Schönbrodt; 0:9 66.min Posdzich; 0:10 68.min Reichel; 0:11 76.min Essig

Bericht:
Nur 48 Stunden nach dem 17. Spieltag trafen die Concorden erneut auf die Spielgemeinschaft Zschernitz/Lissa, eine Nachholpartie von Anfang März machte dies möglich. Doch dass an diesem Feiertag, dem 1.Mai, ein Spiel nachgeholt werden sollte sprach sich nicht bis zum angesetzten Referee herum. So wurde die Partie kurzer Hand, im beiderseitigen Einvernehmen, von einem einheimischen Schiedsrichter etwas später angepfiffen. Kurios, was aber langsam nicht mehr verwundet, da es irgendwie zu diesem Saisonverlauf passte. Vor diesem neuerlichen Aufeinandertreffen konnte man nach dem letzten Kantersieg ein ähnliches Ergebnis erwarteten. Aber die Trainer appellierten an die nötige Einstellung und mahnten die Leistung der letzten zweiten Halbzeit an. Schon aus rein personeller Sicht konnte man keine Parallelen zum Heimspiel ziehen, fehlten doch gleich 4 Spieler aus diesem Stamm. Dies sollte jedoch in keinster Weise als Alibi zählen dürfen. Und die Concorden unterstrichen schon in der Anfangsphase ihre Ambitionen um die zu vergebenen Punkte. Zwar dauerte es zum Führungstreffer 2 Minuten länger als zuletzt, aber auch in dieser Partie wurden die Weichen zeitig auf Sieg gestellt. In fast schon vergleichbarer Regelmäßigkeit jubelten die Concorden und schraubten das Ergebnis bis zur Halbzeitpause auf 0:7. Die dargebotene Leistung kann als durchschnittlich eingeordnet werden. Zu wenig wurden die Concorden vom Gegner gefordert, um hier in Bedrängnis zu geraten. Ein ähnliches Bild zeigte sich nach dem Seitenwechsel, wo noch 4 weitere Tore erzielt werden konnten. Die stets fair agierenden Gastgeber verbuchten im gesamten Spielverlauf lediglich einen Schuß auf das Schenkenberger Tor, was das Kräfteverhältnis noch einmal klar verdeutlichte. Mit diesen 11 Treffern wurde die Torschützenliste der Concorden noch einmal kräftig gefüllt. Fritz Schönbrodt und Eric Littmann sammelten hier drei Treffer, Franz Posdzich verbesserte sich um zwei Tore und Charlie Reichel, Max Meske sowie Eddi Essig füllten ihr Konto um ein Tor. Insgesamt verbuchen die Concorden nach 14 Spielen 105 Tore bei 10 Gegentoren und 40 Punkten. Womit man der Nordsächsischen Meisterschaft sehr nah ist.
(M.P.)


17.Spieltag : Conc.Schenkenberg - SpG. Zschernitz/Lissa 16:1 (10:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm(Meske); Essig; Posdzich; Pruchnik(Müller); Werner (Littmann); Reichel; Schönbrodt (Pitschner)

Torfolge:
1:0 3.min Schönbrodt; 2:0 6.min Posdzich; 3:0 9.min Reichel; 4:0 14.min Schönbrodt; 5:0 26.min Pruchnik; 6:0 27.min Posdzich; 7:0 37.min Reichel; 8:0 40.min Posdzich; 9:0 43.min Posdzich; 10:0 45.min Pruchnik; 11:0 51.min Reichel; 12:0 58.min Reichel; 13:0 62.min Müller; 13:1 67.min; 14:1 69.min Reichel; 15:1 72.min Posdzich; 16:1 85.min Schönbrodt

Bericht:
Mit der Spielgemeinschaft Zschernitz/Lissa empfingen die Concorden eine aufstrebende Mannschaft. Konnten sie doch zuletzt Achtungserfolge gegen Laußig/Pressel (5:3) und gegen den Titelaspiranten ESV Delitzsch (3:1) feiern. Entsprechend gewarnt, doch keineswegs verunsichert gingen die Schenkenberger auf verkürztem Großfeld in die Partie. Das Geschehen entwickelte sich sofort in Richtung Gästetor, wo es bereits in den ersten Sekunden es lichterloh brannte. Doch es dauerte bis zur 3. Spielminute ehe der Ball den Weg ins Ziel fand. Fritz Schönbrodt staubte in Torjägermanier einen Fernschuß erfolgreich zur Führung ab. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Überforderung der Spielgemeinschaft unverkennbar. Die Concorden zogen spielerisch ihre Kreise, dass die Gäste nur sporadisch zur Entlastung kamen. Folgerichtig der zweite Treffer der Concorden nur 3 Minuten nach der Führung. Franz Posdzich trug sich erstmals an diesem Tag in die Torschützenliste ein. Weitere 3 Minuten später folgte durch Charlie Reichel gar das dritte Tor für die Schenkenberger. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ließ sich ein Schützenfest erahnen. Auch als die Concorden es sich erlaubten einen Gang zurückzuschalten, wurden die Gäste zu deren Spielball. In regelmäßigen Abständen fielen demnach weitere Tore. Selbst ein Torwartwechsel der Spielgemeinschaft konnte die Concorden dabei nicht aufhalten. 3 Treffer von Franz Posdzich, 2 Stück von Hannes Pruchnik und je Einen von Fritz Schönbrodt und Charlie Reichel ließen das Ergebnis zum 10:0 Halbzeitstand anwachsen. Der zweite Durchgang entwickelte sich, wie sich ein Spiel mit einer deutlichen Führung eben entwickelt. Phasenweise zeigten die Concorden ordentliche Spielzüge, doch insgesamt war die Struktur und Ordnung abhanden gekommen. Dies reichte trotzdem die Gäste in Schach zu halten, womit das Schützenfest der ersten Halbzeit fortgesetzt wurde. Nach einer reichlichen Stunde und 2 Treffern von Charlie Reichel sowie einem durch Max Müller standen bereits 13 Tore auf der Habenseite. Die leichten Nachlässigkeiten der Einheimischen ließ den Ehrentreffer der Spielgemeinschaft zu, als im Deckungsverhalten zu lasch verteidigt wurde. Der zehnte Gegentreffer im 13. Saisonspiel war zu verschmerzen, wenn auch leicht zu vermeiden. Charlie Reichel und Franz Posdzich beendeten danach mit ihren jeweils 5ten Treffer ihr persönliches Torfestival ehe Fritz Schönbrodt den Deckel zum 16:1 Endstand auf die Partie setzte. Damit stand der bis dato höchste Saisonsieg zu Buche, was ob der letzten Ergebnisse der Spielgemeinschaft nicht zu erwarten war.
(M.P.)


16.Spieltag: FV Bad Düben/Tornau - Conc.Schenkenberg

Aufstellung:

Torfolge:

Bericht:
Spiel annulliert wegen Mannschaftsrückzug der SpG.Bad Düben/Tornau.
(M.P.)


15.Spieltag : ESV Delitzsch - Conc.Schenkenberg 0:5 (0:2)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner(Littmann); Werner (Brückl,Y.); Reichel; Hempel (Meske); Schönbrodt (Müller)

Torfolge:
1:0 18.min Reichel; 2:0 36.min Schönbrodt; 3:0 47.min Essig; 4:0 55.min Schönbrodt; 5:0 80.min Pitschner

Bericht:
15.April 2018 10:00 Uhr im Delitzscher Eisenbahnerstadion. Nach der obligatorischen Kabinenansprache schritten die Schenkenberger A-Jugendlichen in voller Erwartung zum Aufwärmprogramm. Doch auf welchem Platz sollte in 30 Minuten das Derby angepfiffen werden. Platz 1 ohne Spielfeldmarkierung sowie Tore ohne Netze und mit einem Schild "Platz gesperrt". Das gleiche Schild war auf Platz 2 zu sehen, wo ebenfalls die Markierung und Tore fehlten. Bliebe noch der Kunstrasenplatz, doch dort fand ein Bambiniturnier statt. Was tun? Trotz Sonnenschein und bestem Wetter auch in der vergangenen Woche, gaben die Gastgeber ihre Rasenplätze nicht frei. Warum, wird wohl immer deren Geheimnis bleiben. Ratlosigkeit auch beim angesetzten Schiedsrichter. Sicherlich wäre es am Ende auf eine Spielabsage und zu einer Wertung für die Concorden hinausgelaufen. Doch die Schenkenberger wollten keine Punkte am grünen Tisch, sondern spielen. So prüften man kurzer Hand die Platzbelegung auf dem eigenen Sportplatz. Hier gab es grünes Licht, sodass die Partie 11.30 Uhr stattfinden konnte. Schiedsrichter und Gegner gingen auf den Vorschlag ein. So setzte sich ein Tross vom Stadion der Eisenbahner nach Schenkenberg. Ein kurioses und zugleich peinliches Szenario, welches es wohl noch nicht so häufig gegeben hat. So begann das Auswärtsspiel zu Hause mit einer Stunde Verspätung. Obwohl man sich von dieser unorthodoxen Spielvorbereitung nicht beeindrucken lassen wollte, begannen die Concorden das Spiel doch sehr zerfahren. Falsche Raumaufteilung, fehlende Laufbereitschaft und zahlreiche Abspielfehler prägten die Anfangsphase. Das spielte den Delitzschern in die Karten. Fehlten doch bei ihnen verletzungsbedingt einige Stammspieler, so konnten sie mit Einsatz und Willen den Ball vom eigenen Kasten fern halten. Noch vor wenigen Tagen hatten die Concorden gegen den gleichen Gegner bereits in der Anfangsphase Chancen für eine Spielentscheidung. Zwar fehlte den Delitzschern die Durchschlagskraft, doch beschäftigten sie die Concorden, dass bei denen vieles nur Stückwerk blieb. So kam der Führungstreffer der Concorden in der 18. Spielminute doch etwas glücklich. Einer der wenigen guten Angriffe wurde in dieser Situation schnörkellos bis in den Strafraum gespielt, wo Charlie Reichel einschussbereit gefoult wurde. Elfmeter, der gefoulte selbst nahm sich die Kugel und verwandelte sicher. Sollte die Führung doch für Ruhe und Selbstvertrauen im Schenkenberger Spiel sorgen. Mitnichten, denn auch bei diesem Spielstand wirkte vieles nicht rund. Jeder Spieler hatte mehr mit seiner Einzelleistung zu tun, als das ein Mannschaftsspiel zu Stande kam. Zwar bestand für das eigene Tor keine Gefahr, doch die Delitzscher bindeten das Geschehen im Mittelfeld. Sporadisch zeigten die Schenkenberger ihre Können, was die Eisenbahner dann auch gleich unter Druck setzte. Ein mustergültiges Beispiel in der 36. Spielminute. Direktpassspiel aus der eigenen Abwehr über das Mittelfeld, wo Hannes Pruchnik mit gutem Auge und feinem Fuß Fritz Schönbrodt in Szene setzte, der das beruhigende 2:0 in Torjägermanier erzielte. Halbzeit in Schenkenberg. Hier galt es sich zu sammeln um konstruktiver in die zweiten 45 Minuten zu gehen. Kurz nach dem Seitenwechsel war es aber zunächst ein individueller Geniestreich von Eddi Essig der zum Ausbau des Ergebnisses führte. Sein Freistoß alla "Naunhof 2017", von der linken Seite kurz vor der Mittellinie schlug unter dem Torgiebel ein. 3:0, das war die Vorentscheidung. Denn in der Folge mußten die Delitzscher dem Einsatz des ersten Durchganges Tribut zollen. Die Concorden hingegen zeigten sich vor allem läuferisch verbessert, sodass es auch ein Fußballspiel wurde. Folgerichtig das 4:0 nach 55 Minuten durch Fritz Schönbrodt, der im Eins gegen Eins mit dem Keeper als Sieger hervor ging. Die Delitzscher ergaben sich ihrem Schicksal keines Falls, sie kämpften und stemmten sich entgegen doch es genügte nicht für eine Torchance, sodass Benny Brückl im Tor der Concorden einen ruhigen Sonntagmittag verbrachte. Die Dominanz ließen sich die Schenkenberger bis zum Spielende nicht mehr strittig machen. Einige gute Möglichkeiten wurde nun noch vergeben, ehe 10 Minuten vor dem Ende Niklas Pitschner den 5:0 Auswärtssieg besiegelte. Mit diesen 3 Zählern gegen einen direkten Konkurrenten bauten die Concorden ihre Tabellenführung aus. Die Punkte sportlich und nicht durch eine Sportgerichtsentscheidung zu erhalten, fühlte sich dazu gerechter an.
(M.P.)


14.Spieltag : Conc.Schenkenberg - SpG Laußig Pressel 13:0 (10:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pitschner; Hempel (Reichel); Werner; Pruchnik; Schönbrodt ; Meske(Müller)

Torfolge:
1:0 1.min Schönbrodt; 2:0 7.min Pruchnik; 3:0 9.min Schönbrodt; 4:0 10.min Pruchnik; 5:0 16.min Pruchnik; 6:0 24.min Schönbrodt; 7:0 25.min Pruchnik; 8:0 32.min Pitschner; 9:0 41.min Müller; 10:0 42.min Schönbrodt; 11:0 61.min Schönbrodt; 12:0 65.min Pitschner; 13:0 79.min Essig

Bericht:
Bestes Fußballwetter und ein einladendes Spielfeld zum 14. Spieltag in Schenkenberg. Die Concorden empfingen die SpG Laußig/Pressel, welche mit einem deutlichen Sieg gegen den SV Merkwitz aufhorchen ließen. Dies sollte, trotz der bisherigen Ergebnisse im Hinspiel sowie im Pokal, doch die Sinne schärfen. Personell gingen die Concorden gehandicapt in die Partie. Yosh Brückl (B-Jugendeinsatz); Eric Littmann (Krank) und Charlie Reichel (nicht voll einsatzfähig) schmälerten den Kader. Aber auch die Gäste hatten Besetzungsprobleme, so saß sie nur mit zehn Mann auflaufen konnten. Diese Tatsache sollte aber die Konzentration nicht mindern, denn man mußte sich wohl auf ein Abwehrbollwerk einstellen. Doch die Gäste begannen äußerst verunsichert. Schnell eroberten die Schenkenberger den Ball und schickten Fritz Schönbrodt auf Reise, der vollkommen allein auf Tor zulief und noch in der ersten Minute die Führung erzielen konnte. Erste Chance erstes Tor, so wünscht man es sich es als Trainer. In Folge wirkten die Gäste völlig überfordert. Das Geschehen fand ausschließlich in der Hälfte der Spielgemeinschaft statt. Das machte natürlich die Räume eng und somit spielerisch schwierig. Die Überlegenheit der Concorden drückte sich dann schnell in Tore aus, womit die Begegnung praktisch nach 16 Minuten entschieden war. Denn zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0. Fritz Schönbrodt und Hannes Pruchnik wechselten sich als Torschützen ab. Damit war selbstverständlich die Spannung aus dem Spiel. Die Gäste konnten da einen schon Leid tun, mußten sie ja noch weitere 74 Minuten über sich ergehen lassen. Doch sie stellten sich der schier aussichtslosen Lage jederzeit sportlich fair. Zwischenzeitlich überlegte man auf Seiten der Schenkenberger, ob man einen Spieler vom Feld nehmen sollte. Aber die Spieler legten eine "Torpause" ein, sodaß sich eine Demütigung nicht anbahnte. Erst nach 24 Minuten folgte eine Doppelschlag der beiden Dauerbrenner Schönbrodt /Pruchnik zum 7:0. Spielerisch sah man wahrlich keine Glanzleistung, nur punktuell ließen die Concorden ihre Fähigkeiten aufblitzen. Aber wer will es bei diesen Verhältnissen verdenken. In der 32. Minute schaffte es dann auch Niklas Pitschner auf den Torschützenzettel, was ihm in der 41.Spielminute Max Müller nach machte. Dies ließ Goalgetter Fritz Schönbrodt nicht auf sich sitzen und markierte den 10:0 Halbzeitstand. In der Pause mußte ein weiterer Gästespieler passen, somit war die Spielgemeinschaft nur noch zu neunt. Nun lenkten die Schenkenberger Trainer ein, und nahmen ebenfalls 2 Akteure aus dem Team. Damit sollte die Partie anständig und ohne einer Entwürdigung zu Ende gespielt werden. Das Spiel glich ohnehin schon einem Trainingsspiel. Der Ausgang war entschieden und das Ergebnis eher zweitrangig. Auch mit gleicher Spielerstärke konnten die Gäste nie gefährlich werden, die Moral war einfach gebrochen. So führten die Concorden weiter locker Regie ohne im Abschluß zwingend zu werden. Dennoch fielen noch 3 Treffer im zweiten Durchgang zum 13:0 Endstand. Erneut Fritz Schönbrodt, wiederholt Niklas Pitschner und der als Mittelstürmer eingesetzte Eddi Essig sorgten für die Tore. Nochmals Achtung vor der Spielgemeinschaft, die sich zunächst in Unterzahl stellten und keine Spielabsage provozierten.
(M.P.)


11.Spieltag (Nachholspiel): Conc.Schenkenberg - FV Bad Düben/Tornau

Aufstellung:

Torfolge:

Bericht:
Spiel annulliert wegen Mannschaftsrückzug der SpG.Bad Düben/Tornau.
(M.P.)


10.Spieltag (Nachholspiel): Conc.Schenkenberg - ESV Delitzsch 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Reichel (Müller); Littmann (Pitschner); Werner; Schönbrodt (Brückl,Y.); Hempel (Meske)

Torfolge:
1:0 30.min Schönbrodt; 1:1 48.min; 2:1 55.min Hempel; 3:1 87.min Pruchnik

Bericht:
Am Gründonnerstag wurde das mehrfach ausgefallene Spiel vom November 2017 gegen den ESV Delitzsch nachgeholt, in der Hoffnung, dass nach der Zeitumstellung die Lichtverhältnisse bis zum Schlußpfiff ausreichen würden. Die Partie begann vor unerwartet großer Kulisse, sprach doch der Wochentermin sowie das ungemütlichen Wetters eher dagegen. Aber es war eben ein Derby, wo die Gäste aus Delitzsch mit einem Sieg die Tabellenspitze erklimmen konnten. Bisher waren sie zwar bereits mit einem Punkt vor den Concorden platziert, hatten jedoch auch ein Spiel mehr absolviert. Die Delitzscher präsentierten sich gegenüber dem Hinspiel personell wie auch taktisch in veränderter Formation. In den ersten Minuten war immer wieder das gleiche Schema zu beobachten. Die Delitzscher griffen die Concorden zeitig in der eigenen Hälfte an. Doch als sich die Schenkenberger unter Druck gut befreien konnten, zogen sich die Delitzscher umgehend zurück um auf schnelle Gegenstöße zu lauern. So mußten die Einheimischen im Defensivverhalten stets auf der Hut sein. Trotzdem setzte man spielerisch die Akzente und hätte schon in der ersten Viertelstunde zum Erfolg gelangen müssen. 5 Torchancen wurden bis zu diesem Zeitpunkt notiert, doch fehlende Präzision beließ das Ergebnis torlos. Die Gäste hatten ihre besten Möglichkeiten nach Standards, welche aber auch nicht für einen Treffer reichten. So hatte man immer das Gefühl, dass die Concorden der Führung näher waren. Und nach einer halben Stunde war es dann soweit. Ferdinand Werner erkämpfte einen Ball an der Torlinie und setzte mit einer überlegten Flanke Stürmer Fritz Schönbrodt ein, der keine Schwierigkeiten hatte die Kugel über die Linie zu befördern. Die letzten 15 Minuten bis zur Halbzeitpause neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und hatten wohl eher mit dem schlechter werdenden Wetter, einsetzender Regen und Wind, als mit dem Gegner zu tun. So hieß es zum Seitenwechsel 1:0. Im zweiten Durchgang beruhigte sich das Wetter und zunächst auch die Gäste. Nun ließen sie die Concorden das Spiel aufbauen und warteten in kompakter Aufstellung, um bei Ballgewinn schnell zu kontern. Und dieses Konzept schien aufzugehen. Denn es waren noch keine 3 Minuten vergangen, da bejubelten die Eisenbahner ihren Ausgleichstreffer. Die Schenkenberger waren weit aufgerückt und bei einem langen Ball konnte die einzige Sturmspitze der Delitzscher seinen Bewachern enteilen und mit einem Heber über den Keeper der Concorden diesen Treffer erzielen. Lange Gesichter bei den Schenkenbergern, aber keineswegs Verzweiflung. Die Delitzscher änderten an ihrer Taktik verständlich nun nichts wieder. So blieben die Concorden taktgebend aber jetzt zudem im Abwehrverbund konsequenter. Dies sollte sich bald auszahlen. Nur 7 Minuten nach dem Ausgleich gingen die Schenkenberger erneut in Führung. Fritz Schönbrodt fungiert diesmal als Vorbereiter, als er mit einer eher verunglückten Flanke Sascha Hempel am 5-Metereck bediente. Dieser köpfte gekonnt entgegen der Laufrichtung des Delitzscher Schlußmanns ins Netz. Folgend ließ die verbesserte Stabilität der Schenkenberger Hintermannschaft die ersten Minuten nach dem Wechsel vergessen. Vielmehr konnte man schon den ausgelassenen Torchancen auf der anderen Seite nachtrauern. Die Beste in der 68. Minute nach dem schönsten Angriff des Spiels, als der Ball schnell und direkt durchs Mittelfeld lief, aber dann völlig freistehend im 16er verzogen wurde. Insgesamt blieb die Partie stets auf fairen Niveau intensiv. Alles in allem versprühten die Concorden im letzten Spielfelddrittel mehr Gefahr als die Delitzscher, sodaß auch der dritte und entscheidende Treffer den Spielverlauf wiederspiegelte. Hannes Pruchnik konnte sich als Schütze feiern lassen, als sein Schuß mehrfach abgefälscht im langen Toreck landete. 3:1 hieß es beim Schlußpfiff, als der Abend schon über den Schenkenberger Sportplatz eintrat.
(M.P.)


13.Spieltag: SV Merkwitz - Conc.Schenkenberg (vGF) 1:3 (1:0)

Aufstellung:
Hempel; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Reichel; Littmann (Werner); Pruchnik (Meske); Schönbrodt

Torfolge:
1:0 45.min; 1:1 46.min Schönbrodt; 1:2 55.min Posdzich; 1:3 83.min Werner

Bericht:
Einem Eilantrag des SV Merkwitz wegen Spielermangels auf verkürztem Großfeld zu spielen, gab der NFV kurzfristig statt, sodaß dies schon die Schenkenberger in ihrer nächsten Partie betraf. In der ohnehin schmalen Sechserstaffel spielen nun neben den Concorden lediglich die SpG Laußig/Pressel und der ESV Delitzsch auf gewohntem Terrain. Der Kader der Schenkenberger war auch zu diesem Auswärtsspiel von kranken Spielern nicht verschont geblieben. Mit Hannes Pruchnik, Eric Littmann und Moritz Harm gingen 3 Akteure angeschlagen ins Match. Bei Niklas Pitschner und Torhüter Benny Brückl reichte es gar nicht für einen Einsatz. Den Posten zwischen den Pfosten übernahm Sascha Hempel, der vorweggenommen ein sicherer Rückhalt war. Die Partie bei frühlingshaften 16°C begannen die Schenkenberger couragiert. Die Gastgeber wurden zunächst zum Verteidigen gezwungen und so konnten erste halbgare Chancen der Concorden notiert werden. Ein flüssiges und technisch ansprechendes Spiel konnte man auf Grund des mangelhaften Geläufs, das Wetter der letzten Wochen hatte dem Platz sichtlich zugesetzt, von beiden Teams nicht erwarten. Damit blieb vieles Stückwerk und manche Möglichkeiten trudelten so dahin. Nach einer Viertelstunde schien sich die Partie aus Schenkenberger Sicht in die richtige Richtung zu entwickeln. Fritz Schönbrodt vollendete einen Paß durch die Schnittstelle der Merkwitzer Abwehr zur vermeintlichen Führung. Doch der insgesamt gut leitende Schiedsrichter vernahm eine Abseitsstellung, sodass es torlos weiterging. Nach 20 Spielminuten beschränkten sich die Schenkenberger Kicker aufs Nötigste, in der Art "wir haben das hier im Griff, das wird schon irgendwie laufen". Aber diese Einstellung rächte sich. Die fehlenden Einsatzprozente der Concorden übernahmen nun die Merkwitzer und nach und nach bestimmten sie damit den Takt der Begegnung. Selbst die bis dato beste Chance im Spiel, als ein Merkwitzer Stürmer allein vor Ersatzkeeper Sascha Hempel auftauchte aber die Führung verpasste, weckte die Schenkenberger nicht. Mit fairem Einsatz und Kampf beeindruckten die Gastgeber die Concorden. Dabei sah Vieles unkonventionell aus, war aber wegen der Platzbeschaffenheit ein probates Mittel. Als die Schenkenberger Trainer schon die Halbzeitpause herbei sehnten, bestraften die Merkwitzer in der letzten Minute des ersten Durchganges die gelinde ausgedrückt zurückhaltende Einstellung der Gäste. In der Pause wurde Aufbauarbeit geleistet, sowie taktisch umgestellt. Und diese Maßnahmen schienen zu helfen. Mit einer verbesserten Einstellung und schnellerem Tempo zeigten sich nun die Schwarz Gelben. Der Sekundenzeiger hatte es noch keine Runde geschafft, da war das Ergebnis egalisiert. Ein schnörkelloser Angriff übers rechte Mittelfeld erreicht Goalgetter Fritz Schönbrodt, der den Ausgleich aus Nahdistanz markierte. Wenn es einen perfekten Zeitpunkt dafür gibt, dann war es dieser. Die Gastgeber sichtlich geschockt und die Concorden ob des Treffers beflügelt. Entgegen der 1. Halbzeit wurden nun Zweikämpfe angenommen, Laufbereitschaft gezeigt und einfache Pässe gespielt. Damit gewannen die Schenkenberger wieder die Oberhand und konnten bereits 10 Minuten nach dem Ausgleich sogar in Führung gehen. Diesmal verwertete Franz Posdzich per Fuß eine Flanke von Fritz Schönbrodt am langen Pfosten. Das man mit diesem Ergebnis sich nicht zu sicher fühlen sollte zeigte der erste Spielabschnitt. Denn die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll weiter. Aber die Schenkenberger gaben das Zepter nicht wieder aus der Hand, gerade die Defensive ließ keine Möglichkeiten zu. Insbesondere stellte Moritz Harm eine sichere Bank dar, indem er schon im Spielaufbau störte und so den Gegner vom eigenen Tor fern hielt. Dennoch, beruhigend war dieses knappe Ergebnis nicht. Mit zunehmender Zeit mußten die Merkwitzer dem Kampf und Einsatz Tribut zollen, indem sich nach und nach Spieler mit Krämpfen quälten. Die Concorden konnte aber noch zusetzten, wobei der dritte und Spielentscheidende Treffer mit Hilfe des Merkwitzer Schlußmanns fiel. Ein hoher Ball aus 30Metern von Ferdinand Werner wohl eher Eingabe gedacht, flutschte dem bis dahin als guten Rückhalt agierender Keeper durch die Hände ins Netz. 83. Spielminute 1:3, was bis zum Schlußpfiff Bestand hatte.
(M.P.)


Nachholspiel 6.Spieltag: SpG. Bad Düben/Tornau - Conc.Schenkenberg (vGF) 0:8 (0:4)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Reichel; Littmann; Schönbrodt; Müller; Meske; Brückl,Y.

Torfolge:
0:1 3.min Schönbrodt; 0:2 15.min Schönbrodt; 0:3 22.min Reichel; 0:4 24.min Schönbrodt; 0:5 53.min Reichel; 0:6 68.min Posdzich; 0:7 77.min Reichel; 0:8 85.min Müller

Bericht:
Am letzten Winterferienwochenende sollte nun eines der zahlreichen ausgefallenen Spiele dieser Saison nachgeholt werden. Der Kader der Concorden war mit gerade einmal 11 Spielern nicht gerade üppig aufgestellt. Urlaub und Krankheit führten zu dieser personellen Misslage. Trotzdem brannten die Schenkenberger auf dieses Spiel in Bad Düben, um endlich wieder in einen Spielrhythmus zu kommen. Das Thermometer zeigte sich sehr unterkühlt, so dass ein erneuter Spielausfall zur Debatte stand. Doch beide Mannschaftsleiter und der Schiedsrichter sprachen sich für eine Austragung aus. Da die Gastgeber aus Spielermangel nur zu zehnt aufliefen, solidarisierten sich die Concorden, und gingen ebenso mit einem Spieler weniger aufs Feld. Schon von Beginn spiegelte sich der aktuelle Tabellenstand wieder. Bereits nach 3 Minuten markierte Fritz Schönbrodt den Führungstreffer. Die Schenkenberger spielten konzentriert und zielstrebig und ließen so dem Gegner keine Chance zur Entfaltung. Das 0:2 abermals von Fritz Schönbrodt nach 15 Minuten war Ertrag der spielerischen Dominanz. Zur Hälfte der ersten Halbzeit entschied ein Doppelschlag zum 0:4 binnen 120 Sekunden dann praktisch den Ausgang der Partie, die Torschützen Charlie Reichel und Fritz Schönbrodt wurden dabei aktenkundig. Bis zur Halbzeitpause passierte ergebnistechnisch nichts mehr, sodass es mit einem beruhigenden Vorsprung in den 2. Spielabschnitt ging. Zur zweiten Halbzeit waren die Gastgeber nun vollzählig, sodass es jetzt mit Elf gegen Elf weiter ging. Doch auch in dieser Konstellation beherrschten die Schenkenberger die Lage. So war es nur eine Frage der Zeit für weitere Treffer. Vier an der Zahl waren es auch im 2. Durchgang. In die Schenkenberger Torschützenliste schaffte es zwei Mal Charlie Reichel in der 53.und 77.Spielminute, Franz Posdzich in der 68. und erstmals in dieser Saison Max Müller nach 85 Minuten. Mit diesem 8:0 Sieg im Gepäck traten die Concorden die Rückreise an. Positive Randerscheinung dieser Partie sind keinerlei Verletzte und noch viel wichtiger, ein Nachholspiel im Terminkalender weniger.
(M.P.)


Kreispokal ½ Finale: SpG. Bad Düben/Tornau - Conc.Schenkenberg 0:8 (0:3)

Aufstellung:
Brückl, B.; Harm; Schönberg (Meske); Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner; Werner (Schreiber); Reichel ; Schönbrodt(Müller); Littmann(Hempel)

Torfolge:
0:1 11.min Reichel; 0:2 31.min Schönbrodt; 0:3 43.min Littmann; 0:4 54.min Hempel; 0:5 56.min Pitschner; 0:6 68.min Littmann; 0:7 71.min Reichel; 0:8 73.min Posdzich

Bericht:
Schmuddeliges Novemberwetter präsentierte sich zum Pokalhalbfinale in Bad Düben. Zudem war das Geläuf wegen des anhaltenden Regens Nachts zuvor sehr aufgeweicht. Glücklicher Weise entschied sich die Platzkommission zur Durchführung dieses Ausscheidungsspiels. Auf der Spielfeldgröße eines verkürzten Großfeldes, was der Mindestanforderung entspricht, wurde die Partie pünktlich angepfiffen. Gleich kristallisierten sich die Schenkenberger als Taktgeber heraus. Die Gastgeber setzten all ihre Bemühungen in die Verteidigung. Dies machte es den Concorden schwer zu Torabschlüssen zu kommen. Die Räume waren extrem eng was der Spielgemeinschaft es leicht machte. Dazu litt der Spielfluß, weil der Ball sich häufig außerhalb des Spielfeldes befand. Aber die Concorden blieben ruhig und näherten sich Stück für Stück dem Führungstreffer. Dieser gelang in der 11.Minute als sich Eric Littmann auf der rechten Seite durchsetzte und Charlie Reichel vor dem Tor bediente. Auch dieser Gegentreffer brachte die Gastgeber nicht von ihrer Marschroute ab. Einzige Offensivmomente hatten sie mit langen Bällen auf ihren großen Mittelstürmer, der versuchte den Ball nach vorn zu verteilen. Doch damit hatte die Schenkenberger wenig Mühe. In der Offensive dagegen hatten die Concorden ihre Probleme die Möglichkeiten in Tore zu verwandeln. Hier fehlte oft die letzte Konsequenz. Zudem hatten die Gastgeber einen zuverlässigen Keeper zwischen den Pfosten, der so einige schwierige Aufgaben meisterte. So dauerte es bis zur 31. Spielminute ehe Fritz Schönbrodt, in Szene gesetzt durch Eric Littmann, das überfällige 0:2 markierte. Das dem Spielverlauf entsprechende 0:3, zwei Minuten vor der Halbzeitpause, steuerte diesmal Eric Littmann selbst bei, nachdem ihm Charlie Reichel den Ball servierte. Nach dem Seitentausch blieb das erwartete Aufbäumen der Gastgeber aus. So änderte sich an der Dominanz der Schenkenberger, selbst nach einigen Spielerwechseln in der Pause, nichts. So konnte der eingewechselte Sascha Hempel eine scharfe Flanke des ebenfalls eingewechselten Nick Schreiber zum 0:4 nutzen. 54 Minuten waren da gespielt. Keine zwei Minuten später erhöhte Niklas Pitschner per Kopf nach einem Eckstoß von Charlie Reichel gar auf 0:5. Aller spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelte einer am Einzug ins Pokalfinale. Teilweise wurde die Spielgemeinschaft zum Spielball der Concorden, die sich mit zunehmender Spieldauer immer besser auf die engen Räume und den seifigen Untergrund einstellten. Seine anhaltend gute Form unterstrich Eric Littmann nach 68 Minuten mit seinem zweiten Treffer und dem 0:6, als er im Strafraum gleich 3 Gegenspieler austanzte um dann das Spielgerät im langen Toreck unterzubringen. Weiter ging das fröhliche Toreschießen nur 3 Minuten später, hier konnte sich auch Charlie Reichel als zweifacher Torschütze feiern lassen, nachdem er eine Einzelaktion mit einem Schuß aus 16 Metern unhaltbar in den Maschen versenkte. Den Schlußpunkt der einseitigen Partie setzte Franz Posdzich nach einem dynamischen Sololauf. Damit zogen die Schenkenberger mit 8:0 verdient ins Pokalfinale im Mai ein. Vielleicht gibt es dort ein Finale mit zwei Schenkenberger Teams, wenn sich die erste Männermannschaft im anstehenden Halbfinale ebenfalls durchsetzt.
(M.P.)


8.Spieltag: Conc.Schenkenberg - SV Merkwitz 5:5 (2:4)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Schreiber (Harm); Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner ; Werner; Reichel; Littmann; Hempel (Schönbrodt)

Torfolge:
0:1 5.min; 0:2 9.min; 0:3 23.min; 0:4 27.min; 1:4 28.min Littmann; 2:4 35.min Pruchnik; 3:4 65.min Littmann; 4:4 70.min Reichel; 4:5 75.min; 5:5 90.min Essig

Bericht:
Am 8. Spieltag war der SV Merkwitz Gast bei den Schenkenberger A-Jugendlichen. Vor der Saison zählte man die Merkwitzer, auf Grund vergangener Spielzeiten, zu den Titelaspiranten. Jedoch rangieren sie derzeit mit 6 Punkten auf dem 4.Platz, Schenkenberg dagegen im Vergleich aktuell mit 18 Punkte an der Tabellenspitze. So wie es der tabellarische Stand vermuten ließ, übernahmen die Concorden vom Anpfiff weg das Kommando. Schnell wurden erste Einschußmöglichkeiten aktenkundig. Die Gäste wurden förmlich in die eigene Spielhälfte gedrungen. Als dann aber die dritte gute Chance vergeben wurde, wurde man auf der Trainerbank schon langsam unruhig. Nach 5 gespielten Minuten rollte der Ball erstmals gen Schenkenberger Sechzehner. Den flachen schier harmlosen Ball bekam Benny Brückl nicht zu fassen. Dies bemerkte ein Merkwitzer Stürmer und luchste ihm den Ball ab, um zur Gästeführung einzuschieben. Das hatte schon etwas von Slapstick, nun gut kann passieren, abhaken. Und als wäre der Gegentreffer nicht gefallen stürmten die Concorden weiter und erspielten sich Möglichkeiten. Allein im Abschluß haperte es gewaltig. Die Merkwitzer befreiten sich überwiegend mit langen Bällen in die Spitze, wo ihre zweikampfstarken Sturmspitzen warteten. So kamen sie in der 9.Minute zu ihrer ersten Ecke und zu ihrem zweiten Torschuß. Und wie in einem schlechten Film landete der Eckstoß direkt im Schenkenberger Tor, 0:2. Spätestens jetzt war es für den Keeper der Concorden ein gebrauchter Tag. Aber es waren ja noch 81 Minuten Zeit das Ergebnis zu verbessern. Erneut krempelten die Schenkenberger die Ärmel hoch und visierten den gegnerischen Kasten an. Mit schnellen schnörkellosen Aktionen aus Mittelfeld, boten sich immer wieder gute Chancen, doch der Ball wollte nicht ins Tor. So langsam konnte man schon von Unvermögen vor dem Tor reden, wenn man sah was hier liegen gelassen wurde. Was in der 23. Minute geschah glaubt Keiner, wer das Spiel nicht selbst gesehen hat. Denn der dritte Torschuß der Gäste traf zum 0:3, Wahnsinn. In dieser Situation wurde wiederholt ein harmloser Ball, diesmal in der Abwehr vertändelt, so nahmen die Merkwitzer das dritte Gastgeschenk gern an. Die Schenkenberger Trainer hatten Trotz dessen das Gefühl, dass hier noch eine Wende möglich ist. Zu dominant waren die Concorden im Spiel, als das man sich hier geschlagen gibt. Doch irgendwann sollte man auch mal einen Treffer erzielen. Aber diesen erzielte, man ahnt es, der SV aus Merkwitz. Nur keine vier Minuten später, mit ihrem 4.Schuß auf das Gehäuse der Concorden. Diesmal per Elfmeter, nachdem ein Merkwitzer Stürmer, wiederum nach einem Konter, ungeschickt gefoult wurde. Für die Defensive der Schenkenberger bisher ein rabenschwarzer Tag. 4 Gegentore in 27 Minuten. Bislang gab es in 6 Spielen insgesamt nur 2 Gegentreffer! Die Köpfe der Schenkenberger Spieler gingen aber nur kurz herunter. Denn der unnachgiebige Mittelfeldmotor trieb die Truppe wieder nach vorn. Und endlich, nur eine Minute nach dem 0:4 besorgte Eric Littmann den längst verdienten Anschluß. Und die Concorden wurden nicht müde, gaben das Spiel noch längst nicht verloren. Als dann Hannes Pruchnik mit einem satten Geschoß in den Winkel noch vor dem Seitenwechsel das 2:4 herstellte, beflügelte das noch einmal zusätzlich. Nun galt es in der Pause Kräfte zu sammeln, um für die Aufholjagd bereit zu sein. Auch im zweiten Durchgang zeigte man ein zuschauerfreundliches Spiel. Die Concorden mit Drang zum Tor und die Merkwitzer mit entschlossener Verteidigung auf Konter hoffend. Allein das Tor der Merkwitzer schien wie schon in Halbzeit eins wie verriegelt. Trotzdessen blieb man hoffnungsfroh, weil sich eben zahlreiche Torchancen ergaben. Es dauerte ganze 20 Minuten in der zweiten Hälfte ehe Eric Littmann die Concorden auf 3:4 heranbrachte. Den Schenkenberger Spielern sah man förmlich das Feuer in den Augen an. Bis zum überfälligen Ausgleich brauchte es dann nur 5 Minuten, als Charlie Reichel einen Strafstoß verwandelte. Aus 0:4 ein 4:4, wer dachte dies sei an Dramatik nicht zu überbieten, der sollte eines Besseren belehrt werden. Die Concorden spielten unaufhörlich nach vorn um die Partie komplett zu drehen. Aber welche Mannschaft schoß das nächste Tor? Unglaublich mit ihren fünften Schuß auf Tor markierten die Merkwitzer das 4:5, das ist mal eine Effizienz. Bei diesem Gegentor waren die Schenkenberger jedoch das erste Mal machtlos. Einen flachen und scharfen Eckball vollendete ein Gästespieler aus Nahdistanz direkt. Also mußten die Concorden wieder einen Rückschlag hinnehmen. Aber auch diesmal hatte man das Gefühl, dass es noch reichen könnte. Doch der Minutenzeiger näherte sich vehement dem Spielende. Angriff auf Angriff der Concorden, Kampf und Einsatzwillen auf beiden Seiten. Die letzten 5 Minuten lösten die Schwarz-Gelben die Abwehr nahezu auf und spielten mit 2 Verteidigern. Als die 90. Minute lief fasste sich Eddi Essig ein Herz und packte einen Schuß aus 30Metern aus, der vom Innenpfosten im gegnerischen Netz landete, 5:5 grenzenloser Jubel und immer noch nicht Schluß. In der Nachspielzeit drängten die Concorden immer noch und eine letzte Schußchance von Ferdinand Werner fischte der Gästekeeper aus dem Winkel. Danach ertönte der Schlußpfiff einer aufregenden, intensiven und fairen Partie.
(M.P.)


7.Spieltag: Conc.Schenkenberg - SpG Zschernitz/Lissa (vGf) 11:1 (5:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig(Schreiber); Posdzich(Schönbrodt); Pruchnik; Pitschner (Hempel) (Meske); Werner; Reichel

Torfolge:
1:0 10.min Werner; 2:0 12.min Pitschner; 3:0 21.min Posdzich; 4:0 32.min Schreiber; 5:0 42.min Pruchnik; 6:0 53.min Schreiber; 7:0 60.min Schönbrodt; 8:0 64.min Harm; 9:0 78.min Posdzich; 10:0 83.min Reichel; 11:0 85.min Meske; 11:1 87.min

Bericht:
Nachdem eine Woche zuvor das erste Rückrundenspiel gegen Bad Düben/Tornau dem Orkan "Herwart" zum Opfer gefallen war, empfingen die Concorden nun die Spielgemeinschaft Zschernitz/Lissa in Schenkenberg. Konnte man die Hinrundenpartie noch auf dem gewohnten Großfeld absolvieren mußte man an diesem Tag auf das verkürzte Großfeld ausweichen. Dies meldete die Spielgemeinschaft vor Saisonbeginn beim Verband ordnungsgemäß an, versucht aber Wochenende für Wochenende mindestens 11 Spieler zu finden, um wie z.B. im Hinspiel "Normal" spielen zu können. Leider nicht an diesem 7. Spieltag. So mußten die Concordentrainer schon vor dem Anpfiff zwei Spielern zum Zuschauen verdammen, da das Wechselkontingent auf 4 begrenzt ist. Nun aber zum Spiel, was ehrlich gesagt, wenig an Höhepunkten zu bieten hatte. Dafür war der Leistungsvermögen beider Mannschaften zu verschieden. Erwartungsgemäß hielten die Schenkenberger über die gesamten 90 Minuten das Heft des Handelns in der Hand. Die Gäste wehrten sich mit allen Mittel, konnten einen Gegentreffer aber nur bis zur 10.Minute verhindern. Ferdinand Werner eröffnete den Torreigen nach einer schnellen direkten Kombination aus dem Mittelfeld. Nur zwei Minuten später begrub Niklas Pitschner mit dem 2:0, ebenso nach einer sauberen schnellen Spieleröffnung jegliche Ambitionen der Zschernitz/Lissaer. Danach trafen die Schenkenberger aller 10 Minuten ins Schwarze, und somit zur 5:0 Pausenführung. Franz Posdzich, Nick Schreiber und Hannes Pruchnik trugen sich hier in die Torschützenliste ein. Spielerisch taten sie dabei bloß das Nötigste. Zeigten nur selten ihre Fähigkeiten. Unzufrieden waren die Trainer der Concorden ob der phasenweise taktischen Unordnung, was wohl auch dem ungewohnten System auf dem verkürzten Spielfeld geschuldet war. Ernsthafte Bedrohungen für das Tor von Benny Brückl gab es im ersten Durchgang nicht zu vermelden. In der zweiten Halbzeit nahezu das gleiche Bild. Wenn die Concorden einmal anzogen und mit Tempo den Ball direkt Laufen ließen, stießen die Gäste an ihre Grenzen. Aber das geschah einfach zu wenig. Vielmehr häuften sich einfache Fehlpässe über kurze Entfernungen, was nicht zuletzt an den nicht aufsteckenden und kämpfenden Gästen lag. Das störte den Spielfluß, und man mußte so immer wieder neu Aufbauen. An der Überlegenheit änderte dies jedoch nichts und weitere Treffer fielen auch nach dem Seitenwechsel folgerichtig. 53. Spielminute Nick Schreiber, 60. Minute Fritz Schönbrodt, 64. Minute Moritz Harm, 78. Minute Franz Posdzich, 83. Minute Charlie Reichel und Max Meske in der 85. Spielminute ließen das Ergebnis auf 11:0 ansteigen. Mit zunehmend mangelnder Bereitschaft und Einstellung, war dann Benny Brückl nicht mehr ganz so Beschäftigungslos. Kann man das den Spielern bei solch einem Verlauf verdenken? Nun, so kamen die Gäste in der 87. Spielminute verdient zu ihren Ehrentreffer. Damit stand am Ende das Resultat von 11:1 auf dem Spielberichtsbogen. Aufgabe für die Trainer der Concorden wird sein, die Spieler für die kommenden Aufgaben zu Fokussieren und zu Sensibilisieren. Insgesamt kann man mit dem bisherigem Saisonverlauf zufrieden sein. 6 Spiele gleich 6 Siege gleich 40:2 Tore.
(M.P.)


5.Spieltag: ESV Delitzsch - Conc.Schenkenberg 0:2 (0:1)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner (Werner); Littmann (Hempel); Reichel ; Schönbrodt; Schreiber(Meske)

Torfolge:
0:1 1.min Schönbrodt; 0:2 51.min Schönbrodt

Bericht:
Nach der langen Ferienpause ging es am 5. Spieltag zum letzten Vorrundengegner der kleinen Liga, dem ESV Delitzsch. Die Gastgeber holten wie die Concorden in allen Spielen die volle Punktausbeute, so stilisierte sich schon so etwas wie ein Spitzenspiel. Zudem erwiesen sich die letzten Aufeinandertreffen als echte Derbys. Seit langem konnten die Concorden wieder einmal aus dem vollen Kader schöpfen, was sich jedoch während des Spieles erneut verschlechtern sollte. Bei unangenehmen böigen Wind pfiff Schiedsrichter Schlenski die erwartungsvolle Partie an. Der Ball rollte gerade einmal eine Minute, da lag er schon im Netz der Delitzscher. Fritz Schönbrodt schloß einen direkten zielgerichteten Spielzug im Stile eines Torjägers zur Führung ab. Die Gastgeber waren sichtlich geschockt, was die Schenkenberger nutzten, um weiter Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Das Geschehen spielte sich in der Hälfte der Delitzscher ab, wo man das Gefühl hatte, dass ein zweiter Treffer schon die Vorentscheidung bedeuten würde. Je mehr sich dieses Gefühl verbreitete, so geringer wurde die Überlegenheit. Die Gastgeber fanden nun zu ihren Mittel. Mit Einsatzfreude und Kampf boten sie nun den Concorden Paroli. Was wiederum denen nicht behagte. Immer wieder Spielunterbrechungen durch Freistöße, lange Bälle mit wenig Spielerischem, brachte die Schenkenberger aus dem Rhythmus und die Gastgeber zum Teilerfolg. Zwar konnten sie für das Schenkenberger Tor keiner Gefahr entwickeln, aber mit ihrer Taktik hielten sie auch die Concorden vom eigenen Tor fern. Sporadisch flackerten auf Seiten der Schwarz-Gelben spielerische Augenblicke auf, wo man die Gastgeber sofort vor Probleme stellte. Dies passierte jedoch zu selten. Kurz vor dem Seitenwechsel zeigten die Concorden das Gesicht der Anfangsminuten und ließen das Spielgerät ordentlich durch die Reihen laufen. Und beinahe hätten sie nach einer Doppelchance von Ferdi Werner und Fritz Schönbrodt auf 2:0 stellen können. Aber der Konjunktiv schießt bekanntlich keine Tore, so stand zur Halbzeit eine knappe Führung. Der Appell in der Pause fand den Weg in die Köpfe der Spieler, jedoch nicht auf den Rasen. Nun mit dem Wind im Rücken bestimmte man weiter das Geschehen, doch spielerisch lief nicht viel zusammen. Einfache Abspielfehler, mangelnde Ballbehandlung, falsche Laufwege und wenig Laufbereitschaft zogen sich durch die Partie. Das 2:0 fiel, folgerichtig nach einem Standard, dann aber auch verdient, weil man insgesamt die engagiertere Mannschaft war. In der 51. Spielminute verwandelte Fritz Schönbrodt einen Eckstoß direkt im langen Toreck. Damit bestätigte sich das Gefühl vom Anfang des Spiels, das ein 2:0 die Vorentscheidung sein würde. Im Angriff waren die Delitzscher heute nicht durchschlagskräftig, was wohl am besten Mannschaftsteil an diesem Tag, der Verteidigung lag. Als Resümee kann man festhalten, dass beide Teams insgesamt ein schwaches A-Jugend-Niveau zeigten. Schade, denn eine beachtliche Kulisse am Seitenrand bot einen guten Rahmen, und dies an einem ungemütlichen Sonntagvormittag. Dennoch zweifelte keiner am verdienten Sieger dieses Spiels. Somit bleiben die Concorden ohne Punktverlust bei einem Torverhältnis von 30:1 auf Rang 1 der Tabelle.
(M.P.)


4.Spieltag: Conc.Schenkenberg - SpG Laußig/Mörtitz 8:0 (3:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schreiber; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner(Müller); Littmann (Hempel); Reichel ; Schönbrodt; Werner (Meske)

Torfolge:
1:0 21.min Reichel; 2:0 26.min Pitschner; 3:0 42.min Hempel; 4:0 46.min Pruchnik; 5:0 58.min Schönbrodt; 6:0 59.min Reichel; 7:0 66.Reichel; 8:0 84.min Hempel

Bericht:
7 Tage nach dem Pokalspiel traf man am 4. Spieltag erneut auf die Spielgemeinschaft von Laußig und Pressel. Die Concorden erwarteten ob des klaren Erfolges der Vorwoche einen taktisch veränderten Gast. Die ersten Minuten widerlegten jedoch diese These. Die Schenkenberger waren Taktgeber dieser Begegnung und die Gäste beließen es beim Verteidigen. Erste jedoch nicht zwingende Möglichkeiten gab es zu beobachten, so lag ein Treffer für die Concorden irgendwie in der Luft. Als aber die Spielgemeinschaft nach einer Viertelstunde ihre erste Einschußchance verzeichnete, ein Kopfball verfehlte das Tor, zeigte das den Concorden, dass sie im Abschluß zwingenden werden mußten, um nicht das böse Erwachen zu bekommen. Wie auf Kommando agierten die Schwarz-Gelben nun zielstrebiger. Der Ball wurde schneller durch die Reihen gespielt und somit der Gegner zum Laufen gebracht. Zunächst biß man sich, wie schon in der Vorwoche, am glänzend aufgelegten Keeper der Laußiger die Zähne aus. Erst ein Fernschuß von Hannes Pruchnik und kurz darauf ein Kopfball von Fritz Schönbrodt vereitelte der Mann zwischen den Pfosten mit Bravour. Nach einem Eckball in der 21. Spielminute war aber auch er geschlagen, denn Charlie Reichel köpfte die gute Eingabe platziert in die Maschen, 1:0. Nach dieser Führung entwickelte sich ein Spiel Schenkenberg gegen den Torwart der Gäste. 23. Minute Schuß Hannes Pruchnik, Torwartparade. 26. Minute Schuß Sascha Hempel, Torwartparade. So mußte erneut ein Eckball zum Erfolg führen, Niklas Pitschner schaltete diesmal am schnellsten und ließ die Schenkenberger das 2:0 bejubeln. Nach einer halben Stunde, schalteten die Schenkenberger einen Gang zurück und beließen es bei der Spielkontrolle. Die Spielgemeinschaft vermochte es nicht für Gefahr zu sorgen, so blieb es bei der einzigen Möglichkeit aus der 15. Minute. Die Schenkenberger hatten da mehr zu bieten, und kamen auch mit angezogener Handbremse noch vor dem Pausentee zum 3:0. Sascha Hempel belohnte seine gezeigte Leistung mit einem Schuß von der Strafraumgrenze. Sofort nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Concorden auch bei miesem Herbstwetter wieder spielfreudig. Es war noch keine Minute vergangen und ein straffes Geschoss von Hannes Pruchnik landete im Netz, 4:0. Jetzt stand schon etwas Resignation in den Gesichtern der Spielgemeinschaft. Das störte die Schenkenberger herzlich wenig, sie belagerten die Spielhälfte der Gäste, die sich nicht befreien konnten. Ein Doppelschlag in der 58. und 59. Spielminute durch Fritz Schönbrodt und Charlie Reichel führte zum zwischenzeitlichen 6:0. Dies entsprach auch völlig dem Spielverlauf, denn wie schon erwähnt stand der beste Spieler der Gäste zwischen den Pfosten. Ein höheres Ergebnis konnte aber auch er nicht verhindern. So fiel das 7:0 in der 66. Minute durch Charlie Reichel nachdem Sascha Hempel punktgenau flanke. Den 8:0 Endstand besiegelte Sascha Hempel selbst mit einem Distanzschuß.
(M.P.)


Kreispokal Ausscheidungsrunde: Conc.Schenkenberg - SpG Laußig/Mörtitz 4:0 (2:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schreiber; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner; Littmann; Reichel ; Schönbrodt (Werner); Meske(Müller)

Torfolge:
1:0 4.min Schönbrodt; 2:0 30.min Pruchnik; 3:0 75.min Reichel; 4:0 82.min Littmann

Bericht:
Aufgrund der geringen Anzahl der A-Jugendteams würden zwei erfolgreiche Spiele im Pokalwettbewerb genügen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Ein kurzer und verlockender Weg zu einem begehrten Titel. Dies gilt aber nicht nur für die Schenkenberger, gerade vermeintliche "Außenseiter" haben hier die Möglichkeit für Furore zu sorgen. In der Ausscheidungsbegegnung zum Halbfinale lag die Favoritenrolle wohl bei den Concorden, liegt man doch in der Punktspielsaison nach 3 Spielen ungeschlagen vor den Gästen aus Laußig/Pressel. Dies untermauerten dann auch schon die ersten Spielminuten. Waren die Schenkenberger stets auf dem Weg nach vorn, begnügte sich die Spielgemeinschaft auf das Defensivverhalten. Erste gute Aktionen der Concorden konnte man schnell notieren, somit kam die frühe Führung in der 4. Minute nicht zufällig. Eric Littmanns tolle Vorarbeit vollendete hier Fritz Schönbrodt. In der Folge bestimmten weiter die Schenkenberger das Geschehen, ließen es dabei stellenweise etwas locker angehen. So hielten die Gäste den knappen Rückstand. Nach einer halben Stunde brachten sie sich nach einem Rückpass auf ihren Torwart, der Diesen aufnahm, selbst in die Bredouille. Denn die Freistoßchance aus einer Torentfernung von sieben Metern ließ sich Hannes Pruchnik nicht nehmen, und schoß zum 2:0 ein. Auch danach taten die Concorden nur das Nötigste, erspielten sich weitere Einschußmöglichkeiten, ließen aber allessamt liegen. Demzufolge ging man mit einem 2:0 in die Halbzeitpause. Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern im zweiten Durchgang. Die Schenkenberger kontrollierten die Partie entsprechend dem sommerlichen Wetter, doch wenn sie das Tempo einmal erhöhten, kamen sie zu guten Chancen. Hier avancierte der Mann zwischen den Pfosten der Spielgemeinschaft zum besten Akteur seines Teams, weil er mit guten Reflexen seine Mannschaft vor weiteren Gegentreffern bewahrte. Zudem verwehrte der unauffällig leitende Referee den Schenkenbergern drei klare Elfmeter. Warum auch immer, vielleicht lief das Spiel zu einseitig, dass es diese Pfiffe nicht bedarf. Und wahrhaftig spielentscheidend war es letztendlich nicht. Beleg dafür, Benny Brückl im Tor der Concorden war über die gesamten 90 Minuten rein beschäftigungslos. Dass das Endergebnis dann in etwa den Kräfteverhältnis entsprach, dafür sorgte Charlie Reichel und Eric Littmann. In nahezu identischen Spielzügen sorgten beide mit einer scharfen Eingabe von der Torlinie dafür, dass die gegnerischen Abwehrspieler den Ball nur ins eigene Gehäuse abfälschen konnten, 75. und 80. Minute. Mit diesem 4:0 ziehen die Concorden ins Pokalhalbfinale ein, wo die SpG Bad Düben/Tornau wartet. Bis dahin gilt es das Spiel richtig einzuordnen, muß man doch schon am kommenden Wochenende erneut gegen Laußig/Pressel antreten. Diesmal im Punktspielbetrieb, wo damit zu rechnen ist, dass sich der Gegner verbessert präsentieren wird.
(M.P.)


3.Spieltag: SV Merkwitz - Conc.Schenkenberg 1:4 (0:2)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schreiber; Harm; Essig; Pitschner; Pruchnik; Werner; Littmann(Meske); Reichel ; Schönbrodt; Hempel

Torfolge:
0:1 10.min Schreiber; 0:2 26.min Hempel; 0:3 48.min Reichel; 1:3 54.min; 1:4 89.min Reichel

Bericht:
Im zweiten Auswärtspiel in Folge fuhren die Concorden nach Merkwitz. Vor der Saison zählte man die Gastgeber zum Favoritenkreis um die Meisterschaft. Dementsprechend wurde die Schenkenberger A-Jugendlichen für diese Partie eingestellt. Leider konnten die Trainer nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen, da unter anderem die Stammkräfte Yannick Schönberg und Franz Posdzich, verletztungsbedingt passen mußten. So nahm auf der Wechselbank der Concorden lediglich eine Spieler platz. Dies zum Trotz wollte man den Merkwitzern offensiv begegnen, was sich auch gleich zu Beginn so darstellte. Die Concorden setzten die Gastgeber unter Druck, sodass sich der Ball meist in den Reihen der Schwarz-Gelben befand. Erste Annäherungen zum Tor konnte man erkennen, wobei diese zunächst noch ohne Durchschlagskraft waren. Zumeist fehlte die letzte entscheidende Aktion um den Keeper der Randoschatzer vor Probleme zu stellen. Man blieb aber weiter am Drücker. Obwohl die Gastgeber phasenweise auf Pressing gingen, ließ man Hinten gar nichts anbrennen. Vielmehr löste man sich aus der Bedrängung und starte schnell in die Spitze. So auch nach 10 Minuten Spielzeit. Verteidiger Nick Schreiber leitete rasch einen Angriff aus der eigenen Hälfte ein. Nach Direktpaßspiel über Sascha Hempel und Hannes Pruchnik wurde der durchgestartete Nick Schreiber erneut bedient, der mit Tempo die Kugel aufnahm und im Strafraum trocken zur Führung abzog. Nun wollten die Concorden die Führung ausbauen, was auf Grund des spielerischen Übergewichtes nur eine Frage der Zeit sein sollte. Zugleich mußte man stets aufmerksam sein, da die Merkwitzer immer wieder auf Konter lauerten. Zu diesem Zeitpunkt häuften sich Nicklichkeiten unter beiden Mannschaften. Der Schiedsrichter reagierte auf seine Weise, indem er gelbe Karten verteilte, so waren in kurzer Zeit bereits 5 Akteure durch Kleinigkeiten verwarnt. Vom Spielfeldrand wünschte man sich hier etwas Fingerspitzengefühl. Diese Aktionen brachte das Spiel nun aus dem Rhythmus, war das vielleicht ein taktischer Zug vom Gegner? Fortan agierten die Gastgeber körperlich auffälliger und provozierten Reibungspunkte. Die Concorden fanden aber die richtige Antwort, als sie in der 26. Minute das 2:0 erzielten. Eddi Essig schaltete bei einem Freistoß aus der eigenen Zone schnell, indem er Sascha Hempel in Szene setzte, der seinen Abwehrspielern enteilte und entschlossen einnetzte. Nun folgte die chancenreichste Phase der Concorden im ersten Durchgang. In regelmäßigen Abständen hatte man die Möglichkeit das Resultat zu verbessern, scheiterte aber mehrfach am Torwart oder am eigenen Unvermögen. Dazu passte, das man kurz vor der Halbzeitpause den Merkwitzern ein Gastgeschenk servierte. Ein vermeintliches Foul im eigenen Strafraum an Eddi Essig monierte Benny Brückl lautstark mit dem Ergebnis: gelbe Karte und indirekter Freistoß im Strafraum für Merkwitz. Glücklicher Weise passte die Ausführung zu den gezeigten Offensivaktionen der Gastgeber. So stand das Halbzeitergebnis bei 2:0 für Schenkenberg. In der Pause appellierten die Trainer hauptsächlich an die Disziplin, um weitere Verwarnungen zu vermeiden. Nach Wiederanpfiff besannen sich die Concorden und setzten spielerisch Akzente. Der eingewechselte Max Meske setzte gleich mit dem ersten Angriff ein Ausrufezeichen, scheiterte letztendlich am rechten Innenpfosten. Das vorentscheidende 3:0 fiel dann alsbald in der 48. Spielminute. Hannes Pruchnik mit einem Paß durch die Schnittstelle der Abwehr, wo Charlie Reichel als Abnehmer den Ball über den Torwart in die Maschen lupfte. Nun schien die Partie gelaufen zu sein, zu harmlos zeigte sich die Merkwitzer Offensive. Doch plötzlich lag der Ball im Kasten der Schenkenberger. Benny Brückl verschätzte sich bei einer gefahrlosen Flanke aus dem Mittelfeld beim Herauslaufen, als der Ball auf dem harten Untergrund einmal aufsetzte und über ihm Tor landete. Da nun noch mehr als eine halbe Stunde zu absolvieren war, rechnete man auf der Bank der Concorden mit einer heißen Phase. Doch die Spieler zeigten sich unbeeindruckt und zogen weiter ihre Kreise. Sie erspielten sich Möglichkeit auf Möglichkeit, ließen aber allesamt liegen. Vor allem zwischen der 70. und 85. Minute hätten die Concorden das Ergebnis ausbauen müssen, als man mehrmals allein nur noch den Torwart vor Augen hatte aber jeweils kläglich scheiterte. In der zweiten Halbzeit schaffte es eine Chance der Merkwitzer auf den Notizzettel, als ein Fernschuß das Ziel jedoch weit verfehlte. Den Schlußpunkt in der 89. Minute zum 4:1 Auswärtssieg setzte Charlie Reichel vom Elfmeterpunkt, zuvor wurde Fritz Schönbrodt im Strafraum gefoult. Festzuhalten bleibt, dass sich die Schenkenberger Kicker im zweiten Durchgang an die Mahnung der Trainer hielten. Wobei nun auch der Unparteiische das Gespräch mit den Spielern suchte, was zu einem harmonischen Ablauf beitrug.
(M.P.)


2.Spieltag: SpG. Zschernitz/Lissa - Conc.Schenkenberg 0:10 (0:8)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich; Pruchnik; Pitschner (Hempel); Werner; Reichel ; Schönbrodt; Littmann; (Meske)

Torfolge:
0:1 4.min Schönbrodt; 0:2 6.min Reichel; 0:3 9.min Littmann; 0:4 12.min Littmann; 0:5 22.min Reichel; 0:6 25.min Schönbrodt; 0:7 28.min Schönbrodt; 0:8 44.min Posdzich; 0:9 75.min Schönbrodt; 0:10 80.min Schönbrodt

Bericht:
Nur 3 Tage nach dem durchaus gelungenen Saisonauftakt fuhren die Schenkenberger nach Zschernitz zur Spielgemeinschaft Zschernitz und Lissa. Da die Gemeinschaft immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen hat, werden die Spiele auf verkürztes Großfeld mit jeweils 9 Akteuren ausgetragen. An diesem Spieltag konnten die Gastgeber jedoch auf einen größeren Kader zurückgreifen, sodass ein reguläres Großfeldspiel möglich war. Die Gastgeber erzielten am ersten Spieltag 5 Treffer, bekamen dagegen aber auch 13 Stück vom SV Merkwitz eingeschenkt. Dies deutete auf eine gute Offensive sowie einer anfälligen Defensive. All Zuviel wollten sich die Schenkenberger nicht mit dem Spiel des Gegners beschäftigen, vielmehr war es das Ziel, selbst das Heft des Handelns in die Hand bzw. an den Fuß zu nehmen. Und um es vorweg zu nehmen, es gelang. Das Geschehen spielte sich ausschließlich in der Spielhälfte der Gastgeber ab, deren Vorhaben es war, das Spiel der Concorden zu stören um sich dann auf lange Bälle zu verlassen. Dies gelang ihnen nur bedingt. Zwar störte die Spielweise den Spielfluß der Schenkenberger konnte aber einzelne Stafetten nicht verhindern. Und diese reichten den Schenkenbergern um Tore zu erzielen. In der ersten Halbzeit klappte dies 8 Mal. Bereits in der 4. Minute eröffnete, fast schon gewohnt (gern immer wieder), Fritz Schönbrodt den Torreigen. In regelmäßigen Abständen erhöhten bis zur 12. Minute Charlie Reichel und zwei Mal Eric Littmann auf 4:0. Nach einer schöpferischen Pause ging es zwischen Minute 22 und 28 weiter bis auf 7:0. Charlie Reichel konnte wiederholt einen Treffer beisteuern, und Fritz Schönbrodt sein Konto auf insgesamt sechs erhöhen. Kurz vor der Halbzeitpause stellte Franz Posdzich dann noch auf 8:0. Die Gastgeber kämpften, konnten diesen Rückstand aber nicht verhindern. Nach Vorn waren die langen Bälle letztendlich zu wirkungslos um Gefahr für das Schenkenberger Tor zu erzeugen. Wenn überhaupt, dann konnte in der Halbzeitansprache der Concorden nur der spielerische Aspekt bemängelt werden. Dennoch wollte man den deutlichen Vorsprung nicht überbewerten. Die zweiten 45 Minuten brachten dann, schon fast befürchtet, wenig Erbauliches. So machte sich auf der Schenkenberger Bank schon etwas Unmut breit. Ohne Zweifel wurde die Partie weiter beherrscht. Aber Spielfreude, Laufbereitschaft und der bedingungslose Wille Tore zu erzielen waren Fehlanzeige. Hier mal eine Chance vergeben, da einmal den Pfosten getroffen oder hin und wieder das verwaiste Tor verfehlt. Es wurde ein Spiel der Kategorie Sommerfußball. Könnte, kann man verstehen- haushohe Führung, sicherer Sieg im Kopf, sommerliche Temperaturen, zweites Spiel in 4 Tagen. Welcher Fußballer hakt diese Partie nicht ab? Versuchen wir es so hinzunehmen. In der Hoffnung, dass eben nach diesem Spiel der Schalter wieder umgelegt werden kann. Fast nebenbei, aber aufgrund der unzähligen Einschußmöglichkeiten fast schon unumgänglich, fiel nach einer halben Stunde des zweiten Durchganges der neunte Treffer und 10 Minuten vor dem Abpfiff das letzte und zehnte Tor dieser Partie. Torschütze, Fritz Schönbrodt - Saisontor Sieben und Acht.
(M.P.)


1.Spieltag: Conc.Schenkenberg - FV Bad Düben Tornau 6:0 (3:0)

Aufstellung:
Brückl, B.; Schönberg; Harm; Essig; Posdzich (Brückl;Y.); Pruchnik; Pitschner; Littmann (Werner); Schönbrodt (Müller); Reichel ; Meske(Hempel)

Torfolge:
1:0 1.min Schönbrodt; 2:0 19.min Pitschner; 3:0 23.min Schönbrodt; 4:0 46.min Pruchnik; 5:0 68.min Schönbrodt; 6:0 75.min Posdzich

Bericht:
Mit Moritz Harm, Yannick Schönberg, Nick Schreiber, Hannes Pruchnik, Ferdinand Werner, Charlie Reichel, Fritz Schönbrodt und Max Meske gehen gleich 8 Spieler, welche schon in der G-Jugend 2006 für die Concorden auf dem Platz standen, in die höchste Altersstufe, der A-Jugend. Der Jahrgang 2000/2001 füllt somit seit dieser Saison die letzte Lücke in der Schenkenberger Nachwuchsabteilung, wonach nun erstmalig im Verein alle Altersklassen im Spielbetrieb vertreten sind. Einen Startplatz erhielten die A-Jugendlichen in der Kreisoberliga Nordsachsen. Hier fanden sich im Landkreis lediglich 6 Teams, sodaß der Verband sich entschloss eine Vierfachrunde zu spielen. Somit wird es zu 20 Punktspielen plus maximal 3 Pokalpartien kommen. Am ersten Spieltag sollte die Spielgemeinschaft von Bad Düben/Tornau in Schenkenberg antreten, was jedoch wegen Spielermangels der Gäste nicht möglich war. So wurde die Begegnung kurzer Hand mit einer Menge Bauchschmerzen auf den Wochentag Donnerstag verlegt. Bedenken über fehlender Frische oder mangelnder Motivation begleiteten die Vorbereitungszeit. Als dann pünktlich um 18:00 Uhr der Anpfiff ertönte, spürte man jedoch die Lust auf die neue Spielzeit. Nachdem nicht einmal jeder Spieler einen Ballkontakt hatte, lag der Ball schon im Netz der Gäste. Somit konnte man nach einer Minute von einem gelungen Auftakt sprechen. Für den ersten Saisontreffer sorgte Vorjahrestorjäger Fritz Schönbrodt. Die folgenden Minuten gehörten dann eindeutig den Concorden, wobei weitere Einschußchancen ausgelassen wurden. Nach etwa 10 Minute schlichen sich Nachlässigkeiten in die Aktionen. So häuften sich Fehlpässe und gleichzeitig bemerkte man fehlende Körperspannung. Dies brachte die Gäste aus der Kurstadt in die Partie, die in der 12.Minute ihre erste Möglichkeit nach einem Freistoß aus 18m besaßen, Benny Brückl im Tor der Concorden konnte das Geschoß erst mit der zweiten Aktion klären. Das spielerische Tal durchschritten die Schenkenberger dann aber ziemlich schnell und setzten die Dübener wieder unter Druck. Belohnt wurde diese Leistungssteigerung in der 19.Spielminute mit einem Abstauber von Niklas Pitschner, der den Schuß von Charlie Reichel unhaltbar ins Ziel lenkte. Auch danach ließen die Schwarz-Gelben nicht locker und wuschen nach weiteren 4 Minuten nach. Erneut war es Fritz Schönbrodt, der einen glänzenden Spielzug aus dem Mittelfeld schließlich von Hannes Pruchnik ansatzlos aus dem Fußgelenk in den Rücken der Abwehr freigespielt wurde und ebenso ansatzlos und direkt verwandelte. Bis zur Pause änderte sich die Spielrichtung nicht. Angriff auf Angriff lief auf das Gehäuse der Gäste, einzig die mangelnde Chancenverwertung beließ es beim 3:0 Halbzeitstand. Direkt nach der Pause zogen die Concorden gleich wieder auf. Und erneut war nur eine Minute gespielt da lag die Kugel wieder im Bad Dübener Netz. Absender aus ca.23m war Hannes Pruchnik, mit seiner unnachahmlichen Schusstechnik. Die Gäste aus Bad Düben waren keines Wegs der Spielball der Schenkenberger. Letztendlich fehlte es ihnen trotz ihrer körperlichen Robustheit an der nötigen Durchschlagskraft. Meist waren die Schenkenberger in ihren Handlungen sowie im Kopf einen Schritt schneller, was den Spielverlauf entscheidend beeinflußte. Die Concorden erhöhten in ihrem ersten Pflichtspiel über 90 Minuten das Ergebnis noch auf 6:0. Torschütze zum fünften Treffer war der gut aufgelegte Fritz Schönbrodt. Den Schlußpunkt setzte Franz Posdzich mit seinem "originalen" Einzellauf durch die gegnerische Defensive. Dieser Auftaktsieg der Concorden geht absolut in Ordnung, da die Gäste lediglich in der besagten 18. Minute aufs Tor schossen.
(M.P.)